Mit den Thesen nix gewesen

5 04 2008

An alle Dr. med.s und anderen Dr. -Titel-Träger da draußen in den Weiten des WWW: Wie bitte schreibt man für seine Dr.-Arbeit Thesen? Was kommt da rein? Wie muss das ungefähr aussehen?

Und wo wir grad beim wissenschaftlichen Denken sind: Wie muss der Lebenslauf aussehen, der in eine Doktorarbeit kommt? Also die Anregungen aus “Paper, Poster und Projekte” von K.-L.Krämer in allen Ehren, aber soll ich da als approbierter Arzt allen Ernstes reinschreiben, wann ich in der Grundschule war? Und wie meine Eltern heißen und was sie machen? Ich bezweifle grad die Relevanz der genannten Informationen…

Genanntes Buch erklärt zwar, was eine These ist, aber wenn man dieses Blatt mit den Thesen fertig machen soll, sowas steht da nicht drin… Dafür ist erklärt wie man ein PC-Schreibprogramm bedient… naja.

Also falls Ihr hier reinschaut, gebt mir ein Zeichen. Oder auch zwei…





Assistenzarzt und die Doktorarbeit

8 01 2008

Liebe Gemeinde,

wir haben uns heute hier versammelt um den Bund zweier Dinge - zwischen Assistenzarzt und der Doktorarbeit - zu erneuern. Nachdem Assistenzarzt 5 Monate keinen Buchstaben an der Doktorarbeit getan hat und fremdgegangen ist, fanden die beiden heute durch die Wege des Herren wieder zueinander. Ein Engel der Motivation wurde auf die Erde zu Assistenzarzt gesandt und, liebe Gemeinde, es geschah ein Wunder. Assistenzarzt tippte wieder einige Buchstaben und noch mehr und noch mehr. Am Ende hatte Assistenzarzt gar 3 Kapitel überarbeitet und zeigt noch immer den Willen, auch in schwierigen Zeiten und bei komplizierten Passagen zur Doktorarbeit zu halten. Willst Du, Assistenzarzt, die noch ausstehenden Fragen und Überarbeitungen an der Doktorarbeit vornehmen, so antworte mit Ja. - Ja, ich will. - Und willst Du, Doktorarbeit, Assistenzarzt nach Kräften unterstützen, motivieren und auch in schlechten Zeiten für einen Sonnenstrahl sorgen, so antworte mit Ja. - Ja, ich will auch, damit ich endlich mal fertig werde.

*Tosender Applaus der Gemeinde*

So lasst uns beten, dass die beiden auch die nächsten Monate wieder enger zusammenrücken, sich vielleicht nicht lieben, aber dennoch eine Gemeinschaft bilden und irgendwann auch der Nachwuchs in Form des Titels Dr.med. zu ihnen kommt. Amen.





Meine Dissertation - eine Bestandsaufnahme

19 07 2007

Nach … (top secret) … einiger Zeit… habe ich mal wieder Ambitionen mich dem Thema Doktorarbeit zu widmen. Auch genannt Dissertation, das böse D-Wort,… meine emotionale Distanz zu dem Thema sollte mir eigentlich rational denkendes Arbeiten ermöglichen. Sollte man meinen. Oder aber ich habe eben doch nicht die emotionale Distanz, die ich bräuchte. Eine Hassliebe verbindet uns beide.  Über Jahre sind wir miteinander verbandelt. Die längste Beziehung, die ich bisher hatte. Erst mochten wir uns, dann gingen wir uns auf den Geist, doch nach so langer Zeit möchte man sich einfach nicht scheiden lassen und doch alles zu einem guten Ende bringen. Das Ende liegt so nahe und doch so fern. Je länger man wartet, desto mehr Aktualisierungen sind nötig. Bald kann ich auch im Kapitel Geschichte der Medizin schreiben. Meine aktuelle Motivation: fertig werden, damit es vom Tisch ist und ich Seelenfrieden habe.

Die Bestandsaufnahnme:

Doktorand: arbeitender Arzt, jung, dynamisch, ausgebrannt.

Arbeit: Komplex, beim 5. Manuskript angekommen, Papier ist geduldig

Recherchen: schwierig, wenn man sich nicht mehr dran erinnert, was man vor… (top secret) … einiger Zeit… daran gemacht hat, weil man so blöd war und es sich nicht aufgeschrieben hat.

An alle, die ihre Diss begraben haben: Man lebt auch ohne gut.

An alle, die wie ich noch einen Funken Hoffnung nähren: Wir werden alle steinalt sein, wenn wir fertig sind, unsere Kinder werden ihr Abi haben und es wird die 333. Novelle der WBO geben.

An alle, die noch schreiben wollen: Viel Spaß, ihr werdet euren Humor gebrauchen können. :-)