Assistenzarzt fragt – nach langer Zeit mal wieder

2 06 2009

Ihr Ärzteblogger, RD-ler, Sanis, Schwester /Pfleger und anderes medizinisches Völkchen da draußen – was ist Eure Lieblings-Arzt / Krankenhaus – Serie??

Meine Favoriten: Dr. House und – man merkte es schon – Grey’s Anatomy.

Hier eine kleine Auswahl zur Erinnerung:

Dr. House – Emergency Room – Greys Anatomy – Private Practise – Scrubs – In aller Freundschaft – Familie Dr. Kleist – Der Landarzt – Schwarzwaldklinik – Dr. Stefan Frank (man, was kann man damit gute Witze machen… ) – Das Krankenhaus am Rande der Stadt – General Hospital – Für alle Fälle Stefanie – Bereitschaft Dr. Federau – Broti & Pacek – Dr. Sommerfeld – Dr. Kulani Arzt auf Hawaii – Die fliegenden Ärzte – Praxis Bülowbogen – OP ruft Dr. Bruckner – Frauenarzt Dr. Markus Merthien – Trapper John M.D.  – Chicago Hope – …





Grey’s Anatomy – Cristina und Dr. Hunt 2

2 06 2009

Nach googlen und youtuben hab ich echt schöne Zusammenschnitte gefunden von den US-gesendeten Folgen. Und jetzt will ich es erst recht gucken…

bei google „cristina yang and owen hunt“ eingeben… aber auch da Spoilerwarnung… aber ich bin einfach zuuuuuuuuuuuuuu neugierig…

ich find ja die Figur des Dr. Owen Hunt total klasse… :-) *grins* Wieso gibts solche Männer nicht in echt? (nehmen wir jetzt mal die posttraumatische Belastungsstörung weg und sehen nur den Rest)





Greys Anatomy – Christina und Dr. Hunt

31 05 2009

Jetzt mal ne offizielle Frage: Kriegen sich Christina Yang und Dr. Hunt (der von der Army als Traumatologe kam) in dieser Staffel?

Bei den serienjunkies habe ich nichts dazu gefunden.

Mein tipp vom ersten Auftreten von Dr. Hunt in der Serie – wo er Christina den Eiszapfen rausgezogen hat aus dem Thorax- war ja, dass er und nur er derjenige sein wird, der an Christina rankommt und ihr Herz erreicht.

Außerdem finde ich die Figur des Dr. Hunt spannend. Obwohl aus einem rauen Einsatzgebiet kommend, ist er der einzige der Respekt vor den Patienten einfordert und der sein Handeln reflektiert und kritisch überdenkt. Das haben die anderen alle nicht mehr drauf, weil sie ja nur die besten Operateure sein wollen… Chirurgen halt… :-)

Bevor ihr in die Kommentare abschweift: Spoilerwarnung…





Assistenzarzt und der Eurovision Song Contest

30 05 2009

Ja, ein weiteres Bekenntnis schockt die Blogwelt: Assistenzarzt guckt jedes Jahr den Eurovision Song Contest. Und dafür muss ich nichtmal schwul sein. Ich habe ja mal vorgehabt, nicht zu gucken. Aber das hab ich nicht geschafft. Ich kann nicht mal sagen, dass ich die Musik dort unbedingt schön finde. Wenn ich manche Osteuropäischen Darbietungen sehe, bin ich froh, dass man den Ton leiser stellen kann. Aber ich finde es unheimlich spannend zu sehen, wie abgestimmt wird. Ich tippe ja immer, wie beim Pferderennen, nur ohne Geld und im kleinen Kreis, welcher wohl gewinnen wird.

Was die deutschen Beiträge angeht, trafen meine Prophezeiungen in den letzten drei Jahren voll zu und auch dieses Jahr lag ich gut mit meinem Tip („Wir können froh sein, wenn wir nicht letzter werden“). Ja, man muss dem europäischen Publikum dieses Jahr zugute halten, dass es nicht ganz so doof ist, wie dieser Alex Christensen (oder wie auch immer der heißt) dachte. Alex swings  Oscar sings oder so. Allein diese Bezeichnung sprach schon für ein Niveau nahe den Teletubbies. Er hätte Geld sparen können, für so ne Nummer muss man nicht unbedingt einen amerikanischen Musical-Sänger und eine amerikanische Stripperin importieren. Allerdings kommt man so vielleicht schneller auf dem Nivaue an. Sex sells eben nicht immer und überall und leider nicht immer beim Eurovision Song Contest. Wer das so offensichtlich macht mit einer Stripperin, die so freizügig war in Hamburg auf der Reeperbahn, so dass die Zensur des Veranstalters einschritt, naja… Das Publikum is eben nicht doof. Miss Kiss Kiss Bang war halt nicht so der Bringer. Einzig schick war der gute Oscar mit seinem Waschbrett-Bauch. Hätte man den allein hingestellt, wärs vielleicht noch 3 Plätze nach oben gegangen. Im Gegensatz zu den No Angels letztes Jahr gelang es Oscar jedoch perfekt die Töne zu treffen.

Fazit für den deutschen Beitrag dieses Jahr: Wir machen Fortschritte. Immerhin traf der Sänger dieses Jahr die Töne. Nächstes Jahr können wir den inhaltlichen Teil des Songs angehen und das Jahr darauf die Performance. Vielleicht klappts 2012 dann endlich mal, alles in einem Beitrag zusammenzukriegen und wieder in der ersten Hälfte zu landen.

Der vielgescholtene Stefan Raab war übrigens derjenige, der Guildo Horn, sich selbst und Max Mutzke ziemlich weit vorn platzieren konnte und damit die besten Platzierungen der letzten 20 Jahre stellt, soweit ich das verfolgt habe. Aber bei der ARD is man halt nicht mehr so schnell…





Ja, gibts denn sowas?

8 04 2009

Dr. House hat Cuddy geküsst.

Gestern abend gegen 22.13 Uhr geschah das für mich doch an dieser Stelle recht Unerwartete: House hat Cuddy geküsst. Für mich das Highlight der Woche. Ich hatte schon immer das Gefühl, irgendwann wird in der Interaktion zwischen den beiden etwas passieren. Aber dann war ich doch überrascht. Erst malträtiert er sie, um ihr das Kind auszureden – ich würd sagen, er war eifersüchtig, weil er dann weniger Aufmerksamkeit bekommen wird… und dann als alles in die Binsen gegangen war, kommt er zu ihr und sagt ihr, sie wäre eine gute Mutter. Ich hätt ihm ein paar gescheuert, aber ich bin ja auch nicht Cuddy. Als sie ihn fragt, warum das ganze, sagt er, er weiß auch nicht und küsst sie. Naja, um ehrlich zu sein, sie ihn auch. Und dann geht er, zufrieden, wie es aussah.

Tja, House hat Cuddy geküsst. Ich glaubs ja nicht… gibts denn sowas?





Dr. House dreht langsam ab

18 03 2009

Nur falls sich Leute fragen, ob Mediziner die Folge diese Woche auch seltsam fanden: Ja. Also von Haarbällen im Gastrointestinaltrakt nach Einnahme von Antazida hab ich noch nie gehört. Ich hätte eher erwartet, dass er einen Ileus kriegt. Naja, dann wärs ja nix für House gewesen.
Ansonsten scheint dieser Privatdetektiv eine interessante Figur zu werden. Er kann und darf alles, was House nicht kann. Rumschnüffeln, und noch mehr schnüffeln… und er hat Schlag bei Cuddy. Quasi wie ein Teil seiner selbst, der sich selbständig gemacht hat.
Warum er die Nummer mit Taub so abgezogen hat, verstehe ich nicht. Wieso mischt er sich ins Privatleben seiner Mitarbeiter ein und beginnt eine Ehe zu zerstören und Mißtrauen zu säen? Weil er selbst jedem mißtraut? Das ist mir irgendwie alles nicht so klar. Auch finde ich, dass jetzt mehr … rumgeeiert wird. Geht euch das auch so? Die ersten drei Staffeln waren relativ geradlinig in der Falldarstellung. Jetzt greift es immer mehr um sich, dass erst behandelt wird und entweder diagnostische Schritte verschwiegen, bewußt ausgelassen oder einfach gar nicht angedacht sind. Das empfinde ich inzwischen als Manko am Drehbuch. Oder ich gucke einfach nur genauer hin. Ein therapeutisches Ergebnis als diagnostisches Kriterium ist äußerst selten… und bei den einfachen Fragen, die ich jetzt meine, da reicht manchmal ein Test… sie sollten wirklich wieder mehr auf qualitativ gute Storys achten beim Drehbuchschreiben… Naja…

Ich hoffe, die nächsten Fälle sind mal wieder was aus der realen Case Report-Welt.





Zahni-Prof beim Perfekten Dinner – Runde 3

18 03 2009

Das war ja heute eine lahme Kiste im Vergleich zu Tag 1 und 2. Bernd, 66, emerit. Zahni-Prof aus Bonn war ja heute so förmlich zurückhaltend. Tja, irgendwie Very British getreu dem Motto des Abends. Oder wollte er Saskia nur mal eine Verschnaufpause gönnen? Oder war etwa schon die heiße Luft raus? Wer weiß das schon so genau. Man kriegt ja nicht alles gezeigt. Auf jeden Fall mehren sich Spannungen mit der Frisörmeisterin Annemarie (heißt sie glaube ich), der die großspurige, selbstverliebte, egozentrierte, sexualisierende Art von Prof Bernd nicht so gefällt. Da sie keine Frau ist, die klein bei gibt (yepp, so muss das sein), hält sie natürlich dagegen. Und das Spiel von actio und reactio beginne… man die haben sich fast angeschrien heute abend. Morgen solls noch besser werden. Ich glaube Widerspruch ist Prof Bernd nicht gewohnt… Tja, mit 66 fängt für ihn das wahre Leben an würd ich sagen, denn jetzt is er nur Kandidat einer Spielsendung und nicht mehr The Boss der unten im Hörsaal steht und die Show macht… und dass Frauen nicht immer das tun was er ansagt, weil sie nicht alle seine Sekretärinnen und wiss.Assis sind, wird er wohl auch merken… jetzt so im wahren Leben außerhalb des Uni-Reservats für Playboys… :-)  Ich fürchte, ihm droht die nächsten Monate die zweite Midlife Crisis… er kann ja schon mal zum Harley-Händler gehen… ein Toy Girl sucht er ja schon per Internet…





Zahni-Prof beim Perfekten Dinner – Die zweite Runde

17 03 2009

So, grad eben is es vorbei, die zweite Runde des „Perfekten Dinners“ auf VOX. Auch heute durfte die geneigte Fernsehgemeinde neue Details aus Prof Bernds  (66 Jahre, emerit. Zahnmedizin-Prof aus Bonn, stets mit modisch-adretten rosefarbenem Poloshirt oder Hemd) Leben erfahren. Jetzt sehen wir mal die Profs, die (Zahn)medizinstudenten nur aus dem Hörsaal kennen von einer ganz neuen Seite.

Bevor ichs vergesse gleich am Anfang: falls noch jemand einen Liter selbstgepresstes Olivenöl braucht: kein Problem, er schenkt jedem einen, der Bernd hat ja ein Haus auf dem Peloponnes mit eigenem Olivenhain. Das fand ich sehr taktvoll der Gastgeberin gegenüber, die stolz von ihrem Schwiegersohn in spe selbstgepresstes Olivenöl aus Kroatien geschenkt bekam, was sie für den Abend genommen hatte.

Mit lauter Stimme protzte Bernd am Tisch, dass er ein Wasserbett zuhause hat. Und mit Blick auf die Mitspielerin Saskia (27) folgte der traurige Satz, dass er leider nur alleine drin liegt. *schluchz* Aber “wer weiß, was sich heute abend noch ergibt.“  Ja, später im Gespräch mit der Kamera dann der Satz „Sie hat einen Freund, leider.“ Wird das jetzt eine traurige Romeo und Julia Geschichte beim Perfekten Dinner? Nein. Sicher nicht. Denn Saskia überlegt, ob sie ihm nicht bald ein paar auf die Finger gibt, denn allmählich wirds ihr wohl doch zuviel. Wie sagte sie so schön „Er ist ein sehr körperlicher Typ“.   Heute suchte B. Saskias körperliche Nähe an der Haartrockner-Maschine und fummelte ihr an Gesicht und Haaren herum. Dann bei der Nachspeise geschah es. Bernds Handy bimmelte und er ging dran, nachdem es ewig geklingelt hatte. Und unterhielt sich erstmal lautstark auf dem Flur. „Ja, du das ist jetzt grad nicht so günstig. Ich bin beim Perfekten Dinner!“  Den Mitspielern sollte ja nichts entgehen. Als er zurückkam, verriet er, dass es eine Internetbekanntschaft sei, die das erste mal angerufen habe. Ja, und sie sei 28 Jahre alt.  Ja, und wer sich jetzt fragt, ob ein Mann mit 66 diese Show braucht, dem sei gesagt: für gewöhnlich nicht, jedenfalls richtige Männer mit Stil nicht. Andere schon.  “Ja da geht noch was!“ tönte er dann mehr als einmal lauthals. Ach echt? … Tja, der Bernd… der „Playboy“ oder „Der alte Schlingel“ von seinen Mitspielern freundlich genannt. Das Leben muss schon hart sein (oder eben auch nicht) wenn man emeritierter Zahni-Prof ist… „Das Leben frisch emeritierter Zahnmedizin-Profs zur Paarungszeit“… wäre jetzt mein Vorschlag für den Titel für einen neuen Bestseller.  Nur zur Erinnerung: Er hat nach eigenen Angaben 3000 Zahnärzte ausgebildet… ich hoffe doch sehr in Zahnheilkunde und nicht in was anderem… :-)

Ich möchte nur noch mal sagen, dass es ein ZAHNmedizin-Prof ist… und keine Angst, die meisten richtigen Ärzte sind ganz normal.





Zahnmedizinprofessor beim Perfekten Dinner

16 03 2009

Assistenzarzt hat Fernsehvorlieben und wird manchmal zu Sendungen gezwungen überredet. Zu letzterem gehört „Das perfekte Dinner“ auf VOX (abends 19.00 Uhr). In dieser Woche hat es allerdings mal mit einem Highlight aufzuwarten. „Festspielort“ der wechselnden Bekochungsarien ist Bonn. Beteiligt wie immer 5 Personen. Aber diese Woche ist ein emeritierter Zahnheilkunde-Professor aus Bonn dabei, Bernd, 66 Jahre. Und Bernd hat eine auffällige Affinität zu einer Mitspielerin der Sendung, 27 Jahre alt und hübsch. Ja, so hingerissen war er, dass die Kamera Blicke ins Areal zwischen Unterkiefer und Nabelregion einfing. Und er zeigte uns allen, was der Unterschied von Klammern an Zahnprothesen ist – sorry, die Namen der Klammern hab ich vergessen, aber ich hab gut die Bilder vor Augen wie er zur Erklärung des Sachverhalts der jungen Dame schwups seinen Arm umlegte und die Hand in die Taille und sie heftig knuddeln an sich zog… und sie später auch noch mit schokolierten Früchtchen fütterte… man, was müssen das für Vorlesungen gewesen sein… er sprach von 3000 Zahnärzten, die er ausgebildet hat… Gibts da jemanden unter Euch, der dazu zählt???

Also warten wir gespannt die nächsten 4 Sendungen ab, was sich da noch so entwickelt und mal sehen, wie er kocht… oder kochen lässt? Diese Woche auf VOX um 19.00 Uhr. Und man muss mich dieses mal nicht überreden, auf die Show bin ich gespannt… Ein Prof wie er leibt und lebt… und baggert und grabscht…





Gesehen: „hier ab vier“ bei mdr

21 02 2009

Fit sein und fit machen ist ja in. Dem verschließt sich auch der mdr nicht. Durch Zufall (Z.n. Dienst) kam ich dazu, mal diese Sendung zu sehen. Eine Gruppe von Leuten wollte mit einer Dipl. Sportlehrerin (so die mdr-Homepage), die jetzt eine Personal Trainerin ist, gesund abnehmen. So weit, so gut. Man hatte sich dafür Menschen ausgesucht, wie sie ganz normal vorkommen: Eine Frau mit Herzschrittmacher seit der Kindheit, einen verletzten Sportstudenten, der wieder fit werden wollte, eine Krankenschwester, einen Mann mit neurologischem Schaden an der LWS/BWS.  Auch gut.

Aufgrund der Jahreszeit, der Region und des Wetters mit viel Schnee, trieb die Personal Trainerin das untrainierte Volk erstmal zum Skilanglauf. Für ungeübte Naturen sind dabei Herzfrequenzen bis 160 / min durchaus zu erwarten, denn das ganze ist sehr anstrengend durch die Lauftechnik und die fehlende Kondition. Von Pulsmessern war nicht die Rede. Leider ist auch nicht gezeigt worden ob oder dass man die Pulsfrequenz zwischendurch mal gemessen hat. Es kam, was einen Internisten nicht verwunderte: Die Frau mit dem Schrittmacher kollabierte. Nun wird jeder sagen, ach so ein doofer Schrittmacher. Sieht so aus, isses aber nicht. Ein Schrittmacher kann zwar bei Belastung eine gewisse Frequenz variieren, wird aber nie über einen bestimmten Frequenzbereich hinausgehen zum Schutz der Person, wenn er richtig programmiert ist (falls Kardiologen unter Euch sind, könnt ihr das gerne ausführlicher kommentieren). Also nehmen wir mal an, der Schrittmacher ist darauf programmiert, z.B. bei Belastung 120 / min zu bringen und die Frau hat keine Eigenaktionen dabei. Nun belastet sie sich als Untrainierte extrem und bräuchte deshalb eine noch höhere Herzfrequenz, um das benötigte Schlagvolumen zu schaffen. Die bietet ihr der Schrittmacher aber nicht. Es entsteht quasi eine Art relative Bradykardie, wenn man den Begriff mal verwenden darf, also ein Frequenzdefizit von Bedarf des Körpers und Ist durch den Schrittmacher, weil der Schrittmacher nach oben abgeriegelt wird, wodurch das benötigte HMV nicht geschafft wird (jetzt mal einfach ausgedrückt). Es kommt folglich zum Kollaps. Im mdr hörte es sich im Beitrag so an, als sei der Schrittmacher schuld am Kollaps der Frau und funktioniere nicht richtig. Ich vertrete die Ansicht, dass die mangelnde Anpassung der Belastung und Pulskontrolle durch die anleitende Personal Trainerin die Ursache ist. Es hätte sich in meinen Augen gehört, die Belastung an der Herzfrequenz zu orientieren, was man nur kann, wenn man sie kontrolliert, auch beim Skilanglauf außerhalb eines Fitnessstudios. Das sollte aber eine Personal Trainerin wissen und wenn sie es nicht weiß, denjenigen vorher zum Kardiologen oder Sportmediziner schicken. Das kann ich übrigens auch allen raten, die aus der Untrainiertheit anfangen wollen, damit es keine Probleme gibt.

Das andere, was ich weniger aufregend, aber aus medizinischer Sicht erwähnenswert fand: Die Krankenschwester wurde vorgestellt und explizit erwähnt, dass sie einen gefährlichen Bluthochdruck  hat. Nächste Szene zeigte sie dann, wie sie an einem Gerät trainiert und gegen Gewicht anarbeitet. Das ist eine Belastung, die ich gerade Bluthochdruck-Patienten nie empfehlen würde, weil es bei solchen Sachen wie Druck und Zug von Gewichten zu Blutdruckspitzen kommt. Das hätte die Personal Trainerin eigentlich wissen müssen.

Man sollte eben nicht alles glauben, was im Fernsehen gezeigt wird. In der von mir liebevoll Rentner-Zeitung genannten Apotheken Umschau stehts dagegen richtig drin. Vielleicht hätte die Personal Trainerin da vorher mal kurz reingucken sollen. Oder in Patientenbroschüren für Bluthochdruckpatienten und Schrittmacherträger.

 

(Thanks to Hypnosekröte für die Anregungen)