Assistenzarzt fragt – Teil 15

20 02 2009

Beim Via medici Blog habe ich folgende Frage gefunden:

Wer eignet sich für ein Medizinstudium?

es geht darum, dass die Länder einen Teil der Studienplätze für Mediziner jetzt selbst vergeben. Und da ist natürlich die Frage, wen nimmt man? Und wonach beurteilt man das ganze?  Da wird, wie ich finde, ein heißes Eisen aufgeworfen. Schon in den 70ern dachte man darüber nach und am Ende kam der Medizinertest raus. Aber der wurde bekanntlich wieder abgeschafft. Nun sucht man wieder nach dem Stein der Weisen und findet ihn nicht. Wird man wohl auch nie. Woher will man wissen, wer sich für ein Medizinstudium eignet? Und woher will man wissen, wer später auch ein guter Arzt wird? Was ist eigentlich ein guter Arzt? Der wird doch von jedem anders definiert! Für die einen ist es der tolle Forscher (der aber von Patienten keine Ahnung hat), für die anderen ist es der Kliniker (der auch ohne Technik alles rauskriegt), für noch andere ist es ein Arzt der lange zuhört, für wieder andere einer der geradlinig und direkt ist. Wie also will man da schon vor Beginn eines Studiums die rausfiltern, die gute Ärzte werden, wenn jeder darunter was anderes versteht? Und von denen, die gute Ärzte werden könnten, wer ist davon für ein Studium geeignet? Denn man muss auch sagen, dass es bestimmt mehr gute Ärzte gäbe, wenn es nicht Scheine gäbe, wo vor dem Physikum schon gefiltert wird, um die Physikumsnoten an der jeweiligen Uni hochzuhalten, damit man beim Ranking glänzen kann. Ich hatte mehrere Kommilitonen, wo ich dachte, die werden mal gute Ärzte, aber die flogen vor dem Physikum raus, weil sie mit mehr oder weniger Absicht durch Schein-Prüfungen knallten, die lediglich eine Siebfunktion hatten. Die Fähigkeiten um sowas zu überstehen korrelieren nicht unbedingt damit, was einen guten Arzt ausmacht.

In meinem Studienjahr waren etliche „Genies“, die sehr schnell Bücher auswendig lernten. Aber leiden konnte sie keiner, weil sie versnobt waren. Die ersten zwei Jahre war ich trotz guten Abis ein geistiger Tiefflieger. Das Überleben meines Physikums verdanke ich wohl auch Fortuna. Meine Blütezeit kam erst später. Und ich blühte recht gut auf. Aber das hatte mit vielen verschiedenen Faktoren zu tun. Im zitierten Beitrag wird auch was zu den Studien gesagt, die eine Korrelation zwischen Abinote und Studienergebnis belegen. Also bei mir wars so. Die Note hat sich nur um 0,33 voneinander unterschieden und ich habe die Minderung der Bafögsumme für die ersten 30% beantragen können (die Insider verstehen, was ich meine). Ja, obwohl mir zum Physikum wohl einige bescheinigt hätten, ich sei zu doof, um Arzt zu werden.

Tja, welche Kriterien nimmt man denn? Woran erkennt man, wer sich fürs Medizinstudium eignet? Diverse Landesminister machen sich Gedanken über Zugangsvoraussetzungen… Allein die Tatsache, dass Politiker über sowas nachdenken, finde ich beängstigend…

Abi-Note und Medizinertest? Zu meiner Zeit damals… *hüstel* … also ich gehörte zu denen, die noch den Medizinertest machen mussten. Ich hatte auch die Ansicht bzw. auch meine Eltern, dass es sich gehört, Biologie im Hauptfach zu nehmen in der Oberstufe und Chemie oder Physik als Nebenfach und darin gut zu sein. An Taktikspielchen, die die Abinote verbessern, wie dort z.B. bei Via medici beschrieben, habe ich nicht gedacht, ich bin gar nicht drauf gekommen, dass man es so machen könnte…

Praktika? Ein Vorschlag ist, Praktika als Voraussetzung zu nehmen. Naja, wie sollen die aussehen? Im Krankenhaus wird man als Abiturient sofort zur Pflegeabteilung gesteckt wie im Pflegepraktikum. Sicher, auch ganz interessant. Es vermittelt einem, was Pflegenotstand ist und wie eine Ausbildung zur Gesundheits und Krankenpflegerin aussieht. Einen wirklichen Einblick in ärztliche Tätigkeiten vermittelt es keinesfalls. Naja, wird einem wenigstens nicht die Illusion genommen… und die PDL hat wieder Aushilfskräfte in der Urlaubszeit, die nichts kosten.

Selektive Noten? Eine Ministerin schlägt vor, Einzelnoten aus dem Abizeugnis als Anhalt zu nehmen. Wäre in meinem Fall nicht gut gewesen. Meine Biolehrerin hatte sich in den Dauerkrankenstand verabschiedet und schulamtlicherseits stellten sich eklatante Organisationsmängel dar was eine Vertretung anging. Was ist mit denen, die Bio abwählen oder wo es aus Mangel an Kombinationsmöglichkeiten der Kurse nicht möglich ist z.B. auf kleineren Gymnasien in ländlichen Regionen?

Soft-Skills oder wie das heißt? Selbige Ministerin schlägt auch vor, Idealismus und Talent als Kriterien zu nehmen. Hmmm… wie bitte misst man Idealismus? So wie in DSDS? Wie weit lasse ich mich lächerlich machen ohne alles hinzuschmeißen? Und wie misst man Talent? Würde vielleicht heißen, dass man z.B. wie bei Sportlern unterstellt, dass es „in den Genen liegt“ und dann dürften nur Ärztekinder ran?

Berufliche Vorqualifikationen? Tja, das fände ich gar nicht so verkehrt. Aus so manchem RA oder Intensivkrankenschwester wären gute Ärzte geworden. Wenigstens sollten sie mit bestimmten Qualifikationen auch die Chance kriegen. Einige Studienplätze sollte man für Späteinsteiger schon zur Verfügung stellen. Allerdings gibt es bei medizinischem Personal Unterschiede, so dass ich auch hier wichtig fände, dass man die Noten mit zu Rate zieht, denn in der Ausbildung werden ja auch medizinische Sachverhalte vermittelt.

Tja, was meint ihr? Woran erkennt man denn nun, wer sich für ein Medizinstudium eignet? Kann man das überhaupt erkennen?

Ich wäre ja dafür, dass  (jetzt unabhängig von den Späteinsteigern) die Abi-Note schon eine Rolle spielt und die Zusammensetzung der Kurse und ein Test, der ähnlich wie ein IQ-Test verschiedene vorhandene Fähigkeiten testet, naturwissenschaftliche Zusammenhänge verstehen zu können und eine Gespräch, das eben versucht die Softskills oder wie das heißt herauszufinden und sich den Menschen anzugucken. Achso: und in den Gesprächen sitzen nicht allein Profs sondern Ärzte aus  Praxen, stinknormalen Kliniken und so, die die eben Studies auch ausbilden und ein gewisses Feeling erworben haben und nicht ewig vom Studium entfernt sind. Und die Herkunft (Ärzte-Eltern) sollte eine der Fragen sein, die nicht zugelassen sind, damit Geklüngel-Möglichkeiten und Vorwürfe von vornherein ausgeschlossen sind.

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9 responses

21 02 2009
torschtl

es gibt abe rauch viele, wie z.b. mich, die während ihrer schulzeit die präferenzen auf leben statt lernen gesetzt hatten und nur ne 2,7 aufm abi stehen haben. ich habe nicht einmal die chance bekommen medizin zu machen. natürlich war ich keine leuchte in physik und auch chemie war nicht mein bester freund, aber hey, ich mochte mathe auch nicht und mach jetzt bwl. wenn man sich für was interessiert, dann schafft man das auch viel viel müheloser.

ich glaube, dass ich in jedem fall ein besserer medizinstudent geworden wäre als die vielen spastikinder, die medizin machen, weil der papa auch arzt ist, aber eigentlich viel lieber mode studieren würden…die schmeißens dann irgendwann hin und nehmen denen, die wirklich interessiert wären den platz weg…

22 02 2009
Neri

Natürlich muß irgendwie gefiltert werden – das ist klar. Aber wenngleich ich grad nicht DIE Lösung für dieses Problemparat habe, halte ich eine alleinige Klassifizierung an hand der Abi-Note für komplett unsinnig. Ich hab mein Abi mehr schlecht als Recht gemacht – hatte damals einfach andere Prioritäten. 8 Jahre später, die ich in der Pflege und Betreuung Schwerstmehrfachbehinderter arbeitete, bekam ich aufgrund meiner Wartesemester trotzdem die Chance, Medizin zu studieren. Und nun hab ich zumindest schonmal das Physikum in der Tasche. War zwar ein harter Weg, weil mir der Einstieg ins Lernen nach all den Jahren zunächst ziemlich schwer fiel, aber ich hab mich trotz diverser Rückschläge durchgebissen – und konnte ebenfalls beobachten, wie einige Komillitonen/innen aufgegeben haben, die mit Sicherheit großartige Ärzte geworden wären, aber dem künstlich aufgebauten Druck schlichtweg nicht standhielten. Dafür sind aber sozial inkompetente, unreife Kandidaten mit Begabung zum Auswendiglernen mit Bravour durchgekommen. Und da stellt sich mir dann wieder die Frage, ob das die Mediziner von Morgen sind, die unsere Gesellschaft braucht… wurden da die Richtigen gefiltert?

23 02 2009
EarlMobile

Persönlich halte ich da den Weg, den meine Uni, die Charité, geht, für eine gute Lösung. Klar hat die ZVS ein Wörtchen mitzureden, aber 60% der Studienplätze werden nunmal im Auswahlverfahren der Hochschulen vergeben. Die Charité bekommt dazu die Daten aller hierfür infrage kommenden Bewerber und teilt ihnen nach Abinote, dem Belegen und teilweise auch Abschneiden in den naturwissenschaftlichen Fächern bzw. Mathe, Deutsch oder Englisch einen bestimmten Punktestand zu. Der größere obere Anteil (ich glaube, nochmal 60% der hierbei zu verteilenden Plätze oder so im Dreh) wird dann allein nach dieser Maßgabe vergeben, der Rest in einem Auswahlgespräch ermittelt. Dazu werden dann dreimal so viele Bewerber eingeladen wie es noch freie Plätze gibt und dann wird auf den Zahn gefühlt. Da geht es zu allererst um die Motivation des Bewerbers, aber auch um die Reife der Entscheidung; wenn klar wird, dass er oder sie nicht mit dem vollen Eifer dahintersteht, dann wird das auch nichts. Eine halbe Stunde Smalltalk mit einem Studenten, einem Prof und einem Kliniker reicht auch schon zur Beurteilung.

Und das finde ich auch okay. Diejenigen unter meinen Kommilitonen, die über diesen Weg zur Medizin gefunden haben, würde ich auch als die ehrgeizigsten ansehen – dicht gefolgt von jenen, die über die Wartezeitquote reingekommen sind und oftmals vorher schon fest im Berufsleben standen.
Wer jedoch später auch im Beruf eine gute Figur macht, kann, glaube ich, vor der Immatrikulation nicht festgestellt werden. Denn da geht es m.E. nur darum, wer unter den Anforderungen des Studiums am ehesten bestehen wird und nicht durch vorzeitiges Ausscheiden jenen den Studienplatz verwehrt, die womöglich besser durch das Studium gekommen wären.
Was jedoch nach dem Staatsexamen aus den Studenten wird, liegt zu einem gewissen Teil auch in der Verantwortung der Unis. Bei einer Umfrage, die bei uns auf dem Campus sowohl unter Studenten/Ärzten/Pflegepersonal/anderem Klinikpersonal als auch Besuchern und Patienten durchgeführt wurde, wurde auf die Frage, was einen guten Arzt auszeichne, mit großem Abstand zu den anderen Antworten erwidert, er müsse soziale Kompetenzen haben: gut zuhören können, Zeit für seine Patienten haben, Verständnis aufbringen, sie wie einen Menschen, nicht wie eine Krankheit behandeln.

Dieser Aspekt wird leider hierzulande an den wenigsten Unis bedacht. Da wird dann lediglich der Kanon der ÄAppO durchgeboxt und das war’s dann auch. Studien haben jedoch eindeutig belegen können, dass Studenten und Ärzte, die eine eingehende Schulung hinter sich hatten bzw. sich noch darin befanden, ihren ungeschulten Kollegen weit überlegen waren, wenn man Patientenzufriedenheit, die Quote der falschen DIagnosen und natürlich auch die Behandlungserfolge als Grundlage annehmen würde.
In Berliner Kliniken hat sich das Konzept des bundesweiten Vorreiters auf diesem Gebiet, dem Reformstudiengang Medizin, bereits weit herum gesprochen. Es gibt wohl schon so manchen Chefarzt, der seine Famulanten und PJler wegen ihrer Kommunikationsfähigkeiten aussschließlich aus dem RSM bezieht…

Aber zumindest macht dieses Konzept so langsam Mode in Deutschland, sodass die Unis auch nach und nach ihrer Pflicht nachkommen, Ärzte auszubilden, die im internationalen Vergleich mithalten können.
Ob die Absolventen aber einmal exzellente Kliniker oder brilliante Forscher werden, das steht freilich wieder auf einem anderen Blatt geschrieben. Daran kann die Ausbildung wohl nicht so viel richten wie bei den sozialen Kompetenzen; geschweige denn die Bewerberauswahl vor dem Studium – denn die hat m.E. mit der Auswahl guter Ärzte nicht viel zu tun.

26 02 2009
H.

Ich hab da mal ne kleine Frage..

Ich mach nächstes Jahr Abi und mein absolut grösster Traum is es Medizin studiern (hab schon einige Zeit vor). Leider kann ich jetzt schon sagen dass mein Durchschnitt schlechter als 1,0 wird, ganz realitisch geschätzt wird es so um 2,0 werden.

Gibt es irgendeine Möglichkeit meine Chancen auf einen Studienplatz für Medizin (meine Traum-Unis wären Erlangen oder die Charité 😀 ) zu steigern (Praktika oder irgendwelche Beziehungen vielleicht?), oder hilft wirklich nur lernen bis der Durchschnitt eben stimmt?

Und is es sinnvoll sich für den Medizinertest anzumelden? Der ist aber, wenn ich das richtig verstanden hab, nur in BaWü wieder eingeführt worden..

26 02 2009
assistenzarzt

@H. : guck mal unter diesem Link:
http://www.thieme.de/viamedici/schueler/infos/uebersicht.html

Da hat die Redaktion zusammen mit Studis allerlei zusammengetragen, was wohl einen Großteil deiner Fragen beantworten wird. Versuch deinen Durchschnitt zu verbessern, lernen hat noch keinem geschadet ( 🙂 ) , dann trainierst schon mal fürs Studium. Und wenn du es echt willst, lass dich nicht von 2,0 abhalten. Das ist immerhin auch ein guter Schnitt, den nicht so viele schaffen.

26 02 2009
EarlMobile

@H.: Mit 2,0 kann man in Deutschland durchaus Medizin studieren, nur leider muss man sich dann darauf einstellen, eher in kleineren Städten zu landen, was aber für die Sache egal ist. Denn glücklicherweise orientiert sich die Qualität der Lehre nicht am Bewerberspektrum, sodass man durchaus an kleineren Unis besser lernen kann als an den größeren.
Wenn man allerdings den Komfort haben möchte, seine persönlichen Wünsche geltend machen zu können, sollte man doch einen besseren Abischnitt vorlegen können.
Was ich aber über die Charité sagen kann: Ich bin mit 1,8 im SoSe reingekommen, im WiSe sind die Bedingungen naturgemäß schwieriger. Da ich aber zu dem Zeitpunkt noch Zivi war, hatte ich Anspruch im WiSe angenommen zu werden und durch das Ausnutzen dieser Klausel quasi die doppelte Chance. Also sollte das auch für dich zutreffen – geh in eine Klinik und bewirb dich zum SoSe… 😉

Zum Medizinertest: Den musst du komplett selbst bezahlen. Das sind mit Fahrt und ggf. Übernachtung gut 70-100 Euro, je nachdem, wo du herkommst. Der TMS wird jedes Jahr in einigen süddeutschen Städten und bspw. auch Leipzig durchgeführt und ist m.W. für alle Unis in BaWü Pflicht, wird aber auch anderen Unis wie etwa Lübeck anerkannt.

27 02 2009
H.

Vielen Dank euch beiden!! 😀

Klar werd ich mein Bestes tun um meinen Durchschnitt zu verbessern, Fächer wie Geschichte und Mathe werden mich aber immer an 1,0 hindern

Aber jetz hab ich wieder richtig Hoffnung 🙂

15 11 2011
M.S.

Seien wir doch mal ehrlich; der beste Arzt ist einer, der möglichst wirtschaftlich, schnell, effizient und vor allem auch viel und lange arbeitet, natürlich ohne Überstunden aufzuschreiben. Jemand, der die Klappe hält, spurt, sich als tadelloses Rädchen in der großen Maschine Tag und Nacht auf Hochtouren dreht, und das, ohne zu Murren oder sonst irgendwelche Geräusche von sich zu geben. Jemand, der gelernt hat, Dinge kritiklos zu akzeptieren und in sein Gedächtnis abzuspeichern, vor allem auch dann, wenn das Erkennen eines (nicht vorhandenen) Zusammenhanges nicht erkennbar, oder nicht erwünscht, ist.

30 12 2013
schlaumeier

aus mir wäre wohl auch ein top chirurg geworden. aber man hat mich nicht studieren lassen. rechtsanwalt durfte ich auch nicht werden obwohl ich hier auch ein talent mitbringe, genau so wie in musik (instrumental). durfte nicht mal mein abi hier in der brd machen. in der grundschule wird schon aussortiert. manchmal leider falsch. so bleiben dann halt nun mal eben die wahren talente auf der strecke oder werden kaputt gemacht vom system. was sagt ein altes sprichwort:?: deutschland verträgt keine superstars… |. die medizin und forschung wäre sicherlich viel weiter, würde man auch anderen eine chance geben! wie dem auch sei.

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