Der Robin Hood in uns

9 11 2009

Wenn viele Kollegen um die Gesundheit eines einzelnen gekämpft haben und sich bemüht und so weiter und wir es dann geschafft haben, alle zusammen, dann spüre ich sowas wie Stolz auf meine  / unsere Leistung. Soll ja gesund sein.

Wenn ich dann diverse Anträge für den Patienten ausfülle und diese abgelehnt werden, dann spüre ich wie Wut in mir aufsteigt. Wut darüber, dass in diesem Land bei diesen Sch… Krankenkassen doch nicht alle gleich sind. Und Kranke keine Lobby haben und keinen Fürsprecher, außer sie leiden an einer „guten“ Krankheit (sofern man das so nennen kann), die gesellschaftlich akzeptiert ist wie diverse „Managerkrankheiten“. Und die Angehörigen oft nicht wissen, wohin, um die Interessen des Kranken durchzusetzen, wenn dieser es nicht kann. Denn ich weiß auch, wie der Laden läuft, wenn mal… ach ich halt lieber meine Klappe… Und wenn ich dann sehe, dass dieser Kranke nichtmal selbstverschuldet in so einen Zustand gekommen ist, weil er nicht geraucht oder gesoffen hat oder andere dumme Dinge getan hat… Dann möchte ich mich am liebsten auf mein Pferd setzen, meinen Mantel um mich schwingen, mein Schwert oder Degen ziehen und mit erhobener Waffe lospreschen, dass unter den Hufen meines kraftvollen Rosses die Grasbüschel nur so wegfliegen. Der Robin Hood in mir! Er kommt nie wirklich zur Ruhe, weil ich mich nach Gerechtigkeit sehne. Er ist grad wütend auf den Sheriff von Nottingham und seine Schergen. Sehr wütend… Morgen möchte ich nicht auf der Seite des Sheriffs stehen…

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