Beitrag zum Unfall bei Wetten dass..?

5 12 2010

Habe den Beitrag vorübergehend offline genommen.

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29 responses

5 12 2010
M aus B

ich musste bei dem beitrag hier an meinen automechaniker denken.

ein blick auf das in 10m entfernung geparkte auto, nach kurzer schilderung der probleme die man mit den auto hat…

„es könnte dies und das sein, aber wie sie es schildern kann auch jenes oder solches sein, aber ganz sicher ist etwas von dem hier kaputt und muss mindestens so und so repariert werden“

einfach dumm, wenn man sich einbildet nach solch einer kurzen videosequenz auch nur ansatzweise eine ahnung zu haben was dem mann fehlt.

ich sollte meinem kfzmechaniker empfehlen einen blog zu starten…
schadensanalyse online mittels foto/videobetrachtung :/

5 12 2010
opperman

nun liebe leute das ist doch klar, dass hier fachgesimpelt wird und die annahmen hypothetisch sind, keiner hier wird samuel aufgrund der hier wiedergegebenen quaksalbereien konkret behandeln..An jedem tisch, wo mehr als ein arzt beieinander sitz wird in diesem sinne spekuliert…..also, man sollte äpfel nicht mit birnen vergleichen.

5 12 2010
Andre

Ein Spekulieren ist natürlich keine beabsichtigte Ferndiagnose. Es ist eher ein makabres Ratespielchen, insofern finde ich es korrekt es vorerst herauszunehmen. Nicht-Mediziner können selten mit der Trockenheit mit der solche Themen intern behandelt werden, umgehen.

5 12 2010
Nicht-Mediziner

Bitte hier nicht die allgemeine Einstellung der Einfach-nur-Nicht-Mediziner mit der Einstellung der Konkret-Betroffenen-Nicht-Mediziner-Patienten zu verwechseln bei denen „dann mal was so gemacht“ wird. Ihren Eindruck gewinnen Sie sicher durch gehäuften Kontakt zu letzteren. Aber wie sollen diese mit dem erkennbaren, für sie oft relevanten wahren Drama hinter der Trockenheit (= oft mal so auch tragischer Galgenhumor) umgehen?

Einfach-nur-Nicht-Mediziner haben im Umgang mit der Trockenheit sicher kein Problem oder wenn sie damit ein Problem haben sollten, ist das eigentlich auch kein Problem.

5 12 2010
Assistenzarzt

Frage an die Leser: Soll der Original-Beitrag wieder online, dann aber mit durchgestrichenen Vermutungen / persönlichen Interpretationen?

5 12 2010
Michael

Ich bin kein Mediziner und fand den Beitrag sehr informativ. Ich schätze, dass jeder Unfallarzt an Hand der vorliegenden Infos auf Grund von Erfahrung und Schulwissen so analysieren muß um dann die möglichen weiteren Schritte einzuleiten. Im Zweifelsfall muß man wohl das Schlimmste vermuten um richtig zu (be)handeln. Deshalb fnde ich auch die Veröffentlichung von Vermutungen und persönliche Interpretationen für angebracht.
Oder wird hier auf Grund der öffentlichen Meinung zensuriert, weil es einigen nicht gefällt? Mich interessiert die freie Meinungsäußerung von „Assistenzarzt“. Jeden, den es nicht interessiert, steht es frei diese nicht zu lesen oder seine eigene Meinung hier oder anderswo kundzutun. In diesem SInne: Danke für das Posting und „ja“ zur erneuten Online Stellung.

5 12 2010
noidea

Lass dich von Trollen nicht entmutigen. Die gibt es überall. Ich fand deinen Beitrag sehr gut, da man sich als jemand ohne medizinische Kenntnisse gar nicht vorstellen kann, was bei so einem Sturz passiert. Und schließlich wird ja niemand gezwungen das hier zu lesen.

Mein Tipp: Beitrag wieder online stellen und Kommentare nur noch moderiert zulassen.

5 12 2010
christine

Bitte Beitrag wieder online stellen – so wie er war – ich war fasziniert gestern von der schnellen professionellen medizinischen Einschätzung – alle Achtung vor Eurem Wissen und mit Respekt wünsch ich einen schönen Sonntag

5 12 2010
Sani

Ich kenne den Beitrag nicht. Zu spät gekommen….

Aber ich glaube, jeder der einigermaßen Ahnung von Medizin hat, spekuliert/ferndiagnostiziert in so einem Fall herum.

Mich würde interessieren, wie das andere Fernmediziner sehen.

Also: Wieder online!

Schöne Grüße aus dem Winterwonderland

PS: Ich habe die ganze Geschichte erst heute morgen mitbekommen, gestern abend war ich bis um 23Uhr auf einer Fortbildung mit praktischer Übung. Thema: Polytrauma und SHT mit HWS-Beteiligung

5 12 2010
Synergiedefekte

@ Assistenzarzt: Definitiv ja. Und ich wüsste auch nicht, was es da durchzustreichen gäbe. Jedem, der der den Originalbeitrag aufmerksam gelesen hat, musste klar sein, dass es hier keine Ferndiagnose gab, sondern eine Einschätzung der möglichen Auswirkungen des Sturzes aufgrund der Fernsehbilder. Ich fand das jedenfalls hilfreich und bedanke mich.

Dass am späten Samstagabend lediglich die Information offiziell verbreitet wurde, der Patient sei bei Bewusstsein, kann man als schlechtes Zeichen werten. Das klingt in meinen Ohren so, als wolle man eine Nachricht zum Beispiel über eine irreparable Lähmung erst noch zurückhalten, bis sich die Schockwellen etwas gelegt haben. Denkbar ist allerdings auch, dass die Diagnose zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht so klar zu stellen ist. Damit genug der Spekulation. Ich hoffe zumindest das Beste.

5 12 2010
Michael

Ich finde es gut, dass Du den Beitrag aus dem Netz genommen hast:
Eine „Ferndiagnose“ (und sei es nur in Form einer Ersteinschätzung) auf der Grundlage von TV-Aufnahmen erübrigt sich alleine schon deshalb, weil jegliche Facette des Unfalls ohnehin im Laufe der nächsten Tage endlos in den Medien durchgekaut werden dürfte.
Zudem waren Deine Erkenntnisse nicht wirklich substantiell – würde man wie von Dir vorgeschlagen die „Vermutungen und Interpretationen“ wegstreichen, blieben bestenfalls vage Rückschlüsse auf das Verletzungsmuster, die man auch in jedem Rettungsdienst-Taschenatlanten nachlesen kann. Es bleibt eine Sammlung von Spekulationen, wie sie sich auch im zweiten Absatz meines Vorredners (S“ynergiedefekte“) wiederfindet („Denkbar ist, …“, „Kann man werten“, „Das klingt so, als ob…“)

Völlig daneben fand ich die geradezu blutrünstige Überschrift „Traumatologie Live“: Nur weil der „Wetten dass..?“-Teilnehmer seinen Stunt vor laufender Kamera durchgeführt hat, heißt das nicht, dass er mit einer öffentlichen Diskussion seines – möglicherweise schwerwiegenden – Verletzungsmusters einverstanden wäre. Egal ob Mediziner oder nicht: Sowas muss man nicht live bloggen.

5 12 2010
Nicht-Mediziner

Ich bin auch kein Mediziner und fand den Beitrag auch sehr informativ.
Der Beitrag hatte nichts erkennbar Bedenkliches (ggf. höchstens Namensnennungen).

Einen erhöhten Bedarf nach Privatheit (und Eigenzensur, Geheimhaltung) kann ich Aufgrund der Umstände nicht erkennen. Hier nur Stichpukte:
– Risiko war bekannt und bewusst eingegangen
– Öffentliche Darstellung war bekannt und bewusst eingegangen
– Sportunfall genau gemäss Risiko
– keine Sensationsbilder (jedenfalls im Vergleich)

NATÜRLICH: furchtbar für den Sporler und die Familie (von hier alles Gute)!

Interessant wäre zu wissen, ob die Fernsehbilder und Fotos zur Anamnese / Diagnose nützen würden und ob diese bereitgestellt wurden oder werden (ausserhalb öffentlicher Fern-Diagnosen natürlich).

5 12 2010
quetschi

Online stellen. War gut.
Sachliches Analysieren schult doch. Und die Heinis die das nicht hecken, haben hier nichts verloren.

http://tinyurl.com/2eck2v2 zeigt noch weitere Details.

5 12 2010
Retter112

Guten Morgen.

DASS der Unfall geschehen ist, kann JETZT leider nicht mehr rückgänging gemacht werden.
Jeder Kandidat, der zu “”Wetten dass…??”“ eine Wette anbietet, sollte und wird sich sicher darüber im Klaren sein, was er da tut und anbietet.
Ich bin mir auch recht sicher, dass (fast) keiner eine Wette einem Millionen Publikum in der TOP SHOW des europäischen Fernsehens anbietet, von der er schon vorher weiß, dass er sie ohnehin nicht schaffen wird. Das nur hierzu.

…………..

Des Weiteren hat der arme Samuel, wenn denn der Unfall nun schon passieren musste, noch ziemlich gute Voraussetzungen der professionellen Rettung gehabt.
Nach nur 10 Sekunden waren aus dem Publikum bereits die ersten Helfer da. (Ich vermute mal ein Arztehepaar oder Ärztin mit Mann….)

Nach weiteren 30 Sekunden die ersten Kräfte vom Rettungsdienst mit Ferno-Trage und erster Ausrüstung
Nochmals knapp zwei Minuten später, waren alle zunächst notwendigen zur rettungsdienstlichen Versorgung benötigten Gerätschaften an der Notfallstelle. (Schaufeltrage, Stiff-Necks, Notfall-Equipment, EKG-Defi, Sauerstoff. etc. pp. ) und zudem ausreichend Personal also auch genügend Manpower.

Schon nach ganz kurzer Zeit war eine venöser Zugang und eine Infussion gelegt.
Und ich gehe ganz sicher davon aus, dass ein Rettungswagen direkt vor der Halle stand und zusätzlich zu den sofort anwesenden Ärzten noch ein weiterer “richtiger” NOTARZT angefordert wurde oder sogar in der Halle bereit stand.

Wenn also Samuel eine Chance hat, möglichst unbeschadet aus dieser Situation herauszugehen, dann ganz sicher zu diesem Zeitpunkt und genau an diesem Ort, also in dieser Halle und in dieser Sendung.

Denn bei einem so schweren Sturz und Aufprall auf den blanken Boden, spielt IMMER auch der Faktor ZEIT eine sehr grosse Rolle. Jede Sekunde zählt dann.
Wirklich, ich weiß, wovon ich hier schreibe.

Wenn er eine Chance auf bestmöglichste und schnellstmöglichste Notfall-Versorgung hatte, dann dort.
Oder aber er hätte den Stunt auf dem Flur in einem Krankenhaus direkt vor der Ambulanz bzw. den OP’ s gemacht.
Nur dann wäre die Versorgung noch besser und schneller gewesen.
Selbst bei einem Notfallgeschehen auf der Strasse oder zu Hause dauert es je nach Region zwischen 8 und 15, manchmal sogar 20 Minuten, bis die professionelle Rettung vor Ort angekommen ist.

Ich bin extrem gespannt, was genau raus kommt, an letztendlicher Diagnose und schwere der Verletzungen.
Bei dem Aufprall kann von mittelschwer bis lebensgefährlich wirklich alles drin sein. LEIDER!!
Ich drücke ihm von Herzen beide Daumen.

Gute Nacht und deine besinnliche Vorweihnachtszeit allen Lesern und Schreibern hier. Und passt auf euch auf.

Retter112

5 12 2010
christine

Guten Morgen Retter 112 – ein sehr menschlicher mitfühlender Beitrag – herzliche Grüße christine

7 12 2010
retter112

Hallo Christine.

Auch von mir einen Guten Morgen.
Nur eben mit zwei Tagen Verspätung.

Danke für dein Kompliment.
Aber wenn ich schon etwas schreibe und beitrage, dann schreibe ich immer in dieser Art.
Menschlichkeit, Anstand, Höflichkeit, Stil und Klasse gehen vielen nämlich immer mehr ab und es wird nur noch wild geschrieben, kommentiert und losgeschossen.
Oftmals ohne Hirn und auch ohne Herz.
Und letztlich sehen wir alle, wohin das manchmal führt.
Eine oftmals seltsame Welt in der wir heute leben (müssen).

Und zum Ereignis als solches…..
Sieht ja nun doch eher nicht ganz so dolle und prickelnd auch für den armen Samuel und auch seine Familie.
Allerdings hoffe ich, dass die in der Uniklinik Düsselsdorf hoffentlich wissen was sie tun und dort ein paar fähige Mediziner haben.
Dann hat er zumindest medizinisch gesehen alle Chancen auf Heilung und Genesung. Ich drücke auch weiterhin die Daumen.

Grüsse an alle Schreiber und Leser hier.

Vom Retter112

5 12 2010
DelfinStern

ich kenn den Beitrag nicht, aber seine Meinung darf jeder sagen, ich habs gestern gesehn. daher: ja, stell ihn wieder online

5 12 2010
Reiner

Ich habe den Beitrag gestern gelesen, weil er in der Twittertimeline auftauchte. Jetzt wollte ich meine Meinung zu dem Beitrag schreiben und er ist weg. Sehr interessant und sehr aussagekräftig bzgl. des Autors. Gestern dachte ich nämlich das dieser Kommentar á la Bildleserreporter ist – wichtigtuerisch und ganz klar nach Klicks heischend.

5 12 2010
Viktor

Zu gefährlich, war mir gleich klar. Mehrere Gedanken schossen mir durch den Kopf, als ich sah, wie die Wette wirklich in der Praxis aussah. Ich fragte mich sofort, wie man so eine gefährliche Stunt-Wette hätte zulassen können?? Als dann der dritte Versuch kam, sah ich am Gesicht des jungen Mannes, dass er sichtlich aufgeregt war (also, unkonzentriert), vielleicht auch teilweise verängstigt. Irgendwas sagte mir, dass er nicht (mehr?) in einer passenden psychologischen Lage war, um diesen Stunt erfolgreich durchzuführen. (Welche Handlung man auch macht, sie muss mit einer bestimmten Konzentration, also der Sammlung des Geistes, durchgeführt werden.) Natürlich ist man unter diesen Umständen aufgeregt, das gilt sicherlich für die meisten Kandidaten (zudem war die Sendung live, und der psychologische Druck ist desto größer), aber da es sich hier tatsächlich um eine äußerst gefährliche Wette gehandelt hat (die sehr einer anderen Stunt-Wette ähnelt, die auch in der Sendung vor nicht so langer Zeit gemacht wurde, bei der auch ein junger Mann auf die ihm entgegenkommende Autos sprang und sie übersprang, aber ohne Salto und ohne Hilfsmittel), hätte man mehr darauf achten müssen, wie es weiter gehen soll. Er hätte gleich unterbrechen müssen. Aber anscheinend waren alle dem Leichtsinn verfallen und haben die Gefährlichkeit des Stunts unterschätzt, zudem noch der Zeitdruck, und somit entstanden sehr günstige Umstände für einen Unfall. Und dann geschah das, was jeder Zuschauer sicherlich unterbewusst befürchtet aber nicht erwartet hat. Als er auf den Boden fiel und sich nicht mehr bewegte, wurde mir auch klar, obwohl ich kein Arzt bin, dass es sich sicherlich um eine schlimme Verletzung handelt. Ganz klar, bewusstlos. Da fühlte ich mich ziemlich unwohl. Es ist nicht leicht, wenn man in dieser Situation nur hilflos zuschauen muss…
Ich hoffe, dass es ihm gut geht und er sich vollständig erholen wird. Und, dass er das nie wieder versucht! Es wäre sinvoll, ausdrücklich zu betonen, dass so was niemand nachmachen soll. Aber irgendwie versagten auch da alle aus „Wetten, dass…“

5 12 2010
Viktor

Hab ich vergessen…

Danke für den gestrigen Beitrag. Ich hatte ihn gestern Abend eine halbe Stunde nach dem Unfall in der Sendung gelesen. Die Meinung eines Experten war durchaus wilkommen.

5 12 2010
Assistenzarzt

Der Beitrag wird nach Euren Kommentaren erstmal unter Vorbehalt wieder online gestellt. Es ist alles durchgestrichen, was persönliche Meinung ist, so dass man erkennen kann, was Beschreibung der Abfolge der Ereignisse ist. Ich musste ihn gestern rausnehmen, weil ich mich eigentlich nicht auf der 2. Google-Seite zwischen Zeitung sowieso und N24 einreihen wollte. Die Zugriffszahlen waren exorbitant und das wollte ich mit so einem Beitrag nicht erreichen. Ich hatte auch nicht vor, zu den am schnellsten wachsenden Blogs bei WordPress zugehören oder bei Twitter zu erscheinen. Das war mir einfach zuviel. Auch, dass man einen journalistischen Anspruch an das ganze erhebt, den ich nicht bieten kann, weil ich von dem Unfall wie die meisten anderen Zuschauer erschrocken war und nur daran gedacht habe, wieviel der Kandidat aufs Spiel gesetzt hat, um in eine Samstagabendshow zu kommen, weil ich mich frage, ob man beim ZDF bewußt Risiken eingegangen ist oder es sich um einen „normalen“ Unfall im Rahmen der Wetten handelte, und weil ich schon gesehen habe, wozu vermeintlich leichtere Unfallmechanismen geführt haben. Bestimmte Mechanismen machen bestimmte Spektren an Verletzungen, auch das steht überall in den Lehrbüchern. In jedem medizinisch Tätigen kommt der Reflex der Differentialdiagnostik, was möglich wäre. Das bestimmt unser Handeln vom Unfallort / Einsatzort bis hin zur stationären Versorgung. Das Erörtern von Möglichkeiten sorgt für Diagnosestellungen. Wer keine Möglichkeiten durchspielt, wird die Diagnose nicht finden und bereits Fehler bei der Erstversorgung machen. Auch dafür könnte ich Beispiele erzählen, was aber hier nicht hergehört. Ich wollte nicht die Spekulationsküche anheizen, sondern nur für die paar Leser meines Blogs ohne medizinische Kenntnisse erläutern, wie sie die Kommandos, die im Hintergrund liefen zu deuten haben und welche Schäden bei dem Unfallmechanismus möglich wären, weil kurz nach dem Unfall bereits im Internet zu finden war, dass der Kandidat gestorben wäre. Was zum Glück nicht der Fall war.

Ich dachte, ich kann hier weiter vor mich hin dümpeln und alles bleibt wie es ist mit meinen 200 Zugriffen am Tag und hin und wieder mal einem Kommentar. Ich wollte keinen Leitartikel schreiben, sondern nur mein persönliches Erleben wiedergeben und sagen, was ich denke über das Geschehene. Sollten die Zugriffszahlen weiter so überhöht sein, geht der Beitrag dauerhaft vom Netz.

5 12 2010
christine

Doc Doc – das gehört halt auch zum Leben – dass sich nicht nur die weissen Blutkörperchen & co. vermehren, sondern auch mal die Zugriffszahlen – ……. noch einmal möchte ich betonen, dass Dein Beitrag – Dein Erleben dieses Vorfalls als Ärztin und Zuschauerin ungemein mitdenkend und mitfühlend war – Deine ärztlich-emotionale Betrachtung hat mich als Laien der Profession Arzt näher gebracht – und hoffe, dass dies auch andere so erleben – lass bitte den Beitrag! Merci ,Christine und ich greife bestimmt in Zukunft öfters zu

5 12 2010
Mae

Hi!
Ich bin auf „normalem Weg“ (Blogroll) auf Deine Seite gekommen, da ich regelmäßig bei Dir lese. Den umstrittenen Beitrag hab ich nicht lesen können, finde es aber schade, dass Dir „Ferndiagnostizieren“ unterstellt wird. Vermutlich haben diese Leute Deine Absichten nicht verstanden, und sind wohl selbst über Google auf Deinen Blog gekommen. Würden sie regelmäßig mitlesen, wüssten sie, dass Du bzw. Dein Blog nicht auf „Sensation“ aus ist.
Lass Dich nicht irritieren…
LG,
– Mae

5 12 2010
Yvonne

ich als Nicht-Medizinerin finde deinen Artikel interessant und ich stimme Mae zu, dass die Leser deine Absichten nicht verstanden haben.
Deine Einschätzung ist insbesondere deshalb spannend, weil man als Laie nicht abschätzen kann, was so ein Unfall für körperliche Folgen haben kann.
Auch in Anbetracht dessen, dass bis jetzt keine Informationen über den Zustand von Samuel in den Medien zu lesen sind . eigentlich sehr verständlich

5 12 2010
Peter

Ich bin gestern durch diesen unglücklichen Zufall auf deine Seite gestossen und habe mir natürlich deinen Beitrag auch aufmerksam durchgelesen – nicht etwa nur überflogen. So komme ich zum Schluss, dass an dem Beitrag auch in seiner Grundversion überhaupt nichts Verwerfliches dran war. Du schilderst schliesslich einfach klar deklariert deine Sicht des Geschehenen und das sogar für einen „Scrubs“ schauenden Laien wie mich verständlich und sachlich.

Deswegen finde ich die Entscheidung richtig, den Beitrag wieder online zu stellen, denn gerade solche Betrachtungen brauchen die aufgescheuchten Menschen nach einem solchen Vorfall und nicht etwa die Effekthascherei der Zeitung mit den grossen Überschriften oder Zeitlupenbilder, wie sie ziemlich sicher bei den Privatsendern spätestens morgen in den Magazinformaten am Mittag aufgetaucht wären.

So gesehen ist die Google-Einreihung halt einfach ein Nebeneffekt eines Beitrages, der ohne böse Absicht zu einem besonderen Zeitpunkt aufgeschaltet wurde.

Dieses Trolling gibts immer und überall, wo jemand eigentlich nur guten Inhalt abliefert.

Grüsse aus der Schweiz!

5 12 2010
Viktor

Ich habe den Beitrag überhaupt nicht so empfunden (als negativ). Ich weiß nicht, was diese Leute gedacht haben, aber ganz offensichtlih lässt ihr Urteilsvermögen zu wünschen übrig. Man sollte solchen solchen negativen Bemerkungen nicht so viel Bedeutung beimessen.
Ich war auf diesen Blog ganz zufällig gestoßen, nachdem ich mich ein wenig mehr informieren wollte über den Unfall. Der Beitrag war absolut in Ordnung und genau das, was ein Laie hätte zu dem Zeitpunkt gebrauchen können. Ich bin dankbar für diese Information, bzw. Ansicht. Ich stimme Dem, was Peter sagt, zu.
Wie wir inzischen informiert wurden, die Verletzungen von Samuel sind doch sehr ernst. Er ist leider noch kritisch, aber nicht in Lebensgefahr. Hoffentlich übersteht er es ohne größere Komplikationen. Ich wünsche ihm alles Gute auf diesem Weg.

Schöner Gruss

5 12 2010
janina

hey doc doc,
mir ging es genauso wie dir. ich dachte, als ich das sah „ouh, verdammt,- hws hin-„atmet er noch?….oh, sie intubieren“… für mich stellte sich die frage „Wie konnte das passieren?“ denn in der perspektive war ja nicht sofort zu erkennen warum er bereits ohne tonus komplett aufschlägt. und so kam ich auf deine seite. ich finde, du hast genauso das recht von dir und deinen fähigkeiten/gedanken& gefühlen zu schreiben wie die ganzen 14jährigen möchtegern borderliner auf freenet. mit dem unterschied das dein beitrag nützlich ist.

liebe grüße
p.s. so unrecht hattest du mit deiner einschätzung ja nun auch nicht.

7 12 2010
Nadine

ich möchte mich bei dir auch für deinen Blogeintrag bedanken. Das hat mir gestern beim Lesen (als Laie wohlbemerkt) unglaublich geholfen, das Gesehene zu verarbeiten und einzuordnen. Ich war am Wochenende wie traumatisiert von den Ereignissen. Danke, dass du deine Beobachtung aus deiner persönlichen und auch medizinischen Perspektive her beleuchtet hast!

7 01 2011
MK

Danke für den Beitrag, und auch den vielen sachkundigen Kommentatoren.

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