Alltäglicher Sexismus

6 08 2013

Ist das eigentlich schon Sexismus, wenn sich männliche Kollegen in Gegenwart von weiblichen Kollegen über ihre Besuche in speziellen Lokalitäten mit eindeutig ausgerichteten Tanzdarbietungen gering bekleideter und dort beruflich tätiger Frauen unterhalten? Quasi vergleichende Auswertung privater Erfahrungen. Es handelte sich nicht, wie einige vielleicht denken mögen, um Herumblödeln oder Herumalbern unter Kollegen.

Ist das eigentlich schon Sexismus, wenn von Vorgesetzten Herrenwitze tief unter der Gürtellinie gemacht werden?

Ist das eigentlich schon Sexismus, wenn in Anwesenheit weiblicher Kollegen über die Kurven und die Ausstattung von Mitarbeiterinnen und / oder Patientinnen gesprochen wird?

Ist das eigentlich schon Sexismus, wenn männliche Kollegen in Anwesenheit weiblicher Kollegen äußern, dass die ein oder andere Kollegin mal wieder ein bestimmtes privates Erlebnis mit einem Mitglied des anderen Geschlechts bräuchte, um normal zu werden, nur weil sie sich gewagt hat, das männliche Ego mit berechtigter Kritik zu behelligen?

Ja, und es nervt, egal ob es Sexismus ist oder nicht. Und von den zotigen Witzen über bestimmte Spielzeuge im Privatbesitz und deren möglichen Anwendungen, die vor anwesenden Frauen einschließlich Studentinnen gerissen werden, hab ich noch gar nicht gesprochen.
Manchmal hab ich es einfach nur satt, diesen Quark fast täglich zu hören. Wer weniger darüber redet, hat mehr davon… Im Umkehrschluss liegt die Beurteilung nahe, dass einige meiner Kollegen in ihrer Beziehung zu kurz kommen…

PS: Nein, das ist bei Ärzten nicht anders als bei Handwerkern, Bauarbeitern, LKW-Fahrern oder Profisportlern oder oder oder… XY bleibt wohl XY…

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16 responses

6 08 2013
Menschenhandwerkerin

Danke für diesen Eintrag!

Ich habe es ebenfalls schon so satt, noch dazu wenn man bei einer Beschwerde als prüde hingestellt wird.

6 08 2013
stellinchen

Ich denke, es gibt die größten Probleme bei „Grauzonen“, genau wie in deinem Beispiel.
Mit meinem Therapiehintergrund habe ich gelernt, dass jeder Dinge/Sprüche anders verträgt. Dass man sagen soll und darf, auf sich zu achten, sich nicht einschüchtern zu lassen, wenn andere etwas nicht problematisch ansehen, man selbst aber doch.
Es hat etwas mit Respekt und Achtung zu tun. Ich habe einen rabenschwarzen Humor und achte darauf, bei welchen Leuten ich die raus lasse und wo nicht.
Und das fehlt vielen. Die Anerkennung, „Okay, den stört das, und ich verstehe es nicht, halte es für übertrieben, aber halte mich dennoch daran“

10 08 2013
Assistenzarzt

Es geht leider nicht um rabenschwarzen Humor. Den habe ich auch. Es geht darum, dass ich es satt habe, wenn täglich Sätze fallen wie „Die muss auch mal wieder durchgebu*** werden, damit sie mal aufhört zu nerven.“

10 08 2013
stellinchen

jopp, geht nicht

7 08 2013
ichich

nein, ich sehe es nicht als Sexismus. Ich glaube nur, dass die Frauen mit (gewollt) zunehmender Gleichberechtigung immer sensibler und empfindlicher werden. Ich habe es mir angewöhnt, ebenso gelagerte Witze nur über die Männer zu machen und siehe da, mach einer fängt das Denken an. Funktioniert wunderbar.

10 08 2013
Assistenzarzt

Mal ehrlich, möchtest du täglich mindestens zwei oder dreimal täglich Geschichten hören, wann wo wie das in der Jugend herumgevögelt wurde, wen man dabei erwischt hat, welche Sexspielzeuge zu Hause sind und welche man gerne hätte und wen man gerne auf der Liebesschaukel durchrammeln würde, was man mit dem Sonogel so alles anstellen kann,… mal so mag das ja ganz lustig sein. Aber irgendwann reicht es. Wenn ich sowas hören oder sehen will, kann ich heutzutage überall auf der Welt online drauf zugreifen. Ich muss es aber nicht täglich auf der Arbeit hören. Genauso wenig, wie mich die Auswertung von Besuchen in Puffs, Striptease-Lokalen oder einschlägigen Bars sowie von konsumierten Filmen oder Zeitschriften interessiert. Wenn man soviel Zeit hat, während der Arbeit darüber zu reden, dann ist man offensichtlich wohl doch nicht ausgelastet… Genauso kenn ich das Problem, wie mila es beschreibt. Herrenwitze gehören meiner Ansicht nach nicht in die Visite, erst recht nicht, wenn die Tür zum Zimmer auf ist. Und das nicht nur, weil die einzige Frau in der Runde das als sexistisch werten könnte. Natürlich hält man gegen, aber auch darauf hat man irgendwann keinen Bock mehr. Welche Patientin möchte von einem Arzt behandelt werden, der über weibliche Körperteile Witze macht, bevor er offiziell das Zimmer betritt? Ich glaube kaum, dass es sich mehr als 30% der über 50 jährigen Frauen trauen, dem behandelnden Arzt mit einem Gegenwitz zu kommen oder die Schlagfertigkeit besitzen gegen zu halten.

7 08 2013
mila

Doch es IST Sexismus, weil eben solche gelagerte Witze ueber das maennliche Geschlecht eher die Ausnahme sind. Schlimm war es, als mir irgendwann die Hurschnur platzte und ich Kollegen klipp und klar sagte, dass ich keinen Bock habe mir beim Mittagessen mitanzuhoeren, wie sie Studentinnen und Kolleginnen in der Mensa ob ihrer Fickbarkeit einstuften. Dann musste ich mir anhoeren egoistisch zu sein. Da kann frau sich entscheiden: In Zukunft alleine essen und damit auch beruflich abgehaengt werden? Ich hab mich entschlossen komplett zu gehen und siehe da…In meinem jetztigen Umfeld werde ich gross angeguckt, wenn ich erzaehle, was manche Typen sich im alten Umfeld herausnahmen.

8 08 2013
gnaddrig

Sogar wenn es im einen oder anderen Fall nicht Sexismus sein sollte, schlechtes Benehmen ist es auf alle Fälle. Durch solches Verhalten outet man sich als wenig kultiviert und ungezogen.

8 12 2013
eigenvektor

ehrlich gesagt zeigt diese Zusammenfassung doch nur, was die Bevölkerung mehrheitlich über Ärzte denkt.
Überproportional findet man bei ihnen narzistische Persönlichkeitsstörungen, Psychopathie und Profilneurosen.
Dabei hat es die ärztliche Propaganda ja geschafftt die Ärzte als unterbezahlt darzustellen:
Dank FAZ wissen wir, dass schon angestellte Fachärzte (Uniklinik) insgesamt im Schnitt auf fast 90 K kommen- ein weit überzogenes Gehalt. (Assistenzärzte: 75 K)
Da dieses Gehalt die komplette Bevölkerung quersubventioniert , sollten Ärzte wenigstens aufhören sich als unterbezahlt darzustellen.

Dass Ärzte so über Mitarbeiter sprechen, widert mich nur an. Bei Ärztinnen scheint dies auch usus zu sein: Patienten werden aufgrund ihrer Körper ausgelacht etc.

Mich würde auch mal interessieren, ob jeder männliche Arzt fremdgeht.
Die obigen Erlebnisberichte scheinen ja eher aus einem schlechten Porno.

9 12 2013
Assistenzarzt

@eigenvektor: ich weiß nicht, was die Bevölkerung mehrheitlich über Ärzte denkt. Den Umfragen z.b. Der FAZ nach eigentlich nicht so schlecht, denn, Sonst hätten wir weiblichen Ärzte wohl kaum das Problem, dass uns dieser alltägliche Sexismus nicht geglaubt wird.
Mit den narzisstischen Persönlichkeitsstörungen etc. gebe ich dir voll recht.
Was die Bezahlung mit Sexismus zu tun hat, versteh ich nicht. Die Zahlen in der FAZ sind Super. Nur stimmen sie nicht. Auf der Seite des Marburger Bundes kannst du alle Tarife selbst einsehen. Ich als Facharzt bekomme ca 2/3 der von dir genannten Summe und da sind meine Bereitschaftsdienstvergütungen mit drin. Wenn wir über Gehalt reden muss man dazu sagen: wir bekommen kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld, zahlen Fortbildungen in der Regel ganz allein und bekommen die Fortbildungen am Wochenende nicht als Arbeitszeit gewertet wie die Schwestern, damit sind ca 50-60 h pro Jahr eh schon unbezahlte Überstunden, dazu kommen bei mir pro Woche noch ca 10 unbezahlte ÜST dazu, was aufs Jahr gerechnet ca 400 macht oder mehr. Dann kommen noch Vorbereitungen für Lehrtätigkeit dazu, die ich fürs Pflegepersonal unentgeltlich im Haus machen muss, sind pro Jahr nochmal so ca 30-40 h. Wenn du diese Stunden zu den ohnehin 40 h Vollzeitstelle dazurechnest und dann guckst, was dann pro Stunde übrig bleibt und die Kosten für die Pflichtfortbildungen abziehst (ca100 Euro/d im Schnitt wenn man sich nicht industriell aushalten lässt), dann relativiert es sich bald…privatliquidation , lehrvergütung und Gutachteneinnahmen habe ich nicht, aber dadurch bekommen einige sicher mehr. Aber 90000 für nen FA…? Höchstens nach 7 oder9 Jahren denke ich. Als Facharzt, also nach ca 20 Jahren Berufserfahrung. Aber guck mal ruhig beim Marburger Bund, das hätte die FAZ auch tun sollen…

9 12 2013
Assistenzarzt

Ps: nein, es gehen in der Regel nur die narzisstischen fremd… Geschätzt wohl auch nicht mehr als in der restlichen Bevölkerung. Das sollte der Beitrag ja auch zeigen, das wir Ärztinnen wie die anderen Frauen auch vom alltägliche Sexismus genervt sind und es nicht besser ist. Ehrlich gesagt hab ich bisher noch nicht erlebt, dass eine Ärztin sich über einen männlichen Patienten bzgl. Seines Körpers lustig gemacht hat. Denke dass liegt daran, dass Kaum eine. Frau ihren Körper perfekt findet und es deshalb auch von anderen nicht erwartet. Gebe zu, über Tätowierungen sowohl bei Frau als auch bei Mann amüsiert man sich, da kann ich dir nur Seiten von Tätowierern empfehlen, die die lustigsten zusammengestellt haben, Rasenmäher -Männchen waren mal ne Zeit sehr beliebt bei Frauen unterhalb der gürtellinie, bei Männern war das krasseste mal eine nackte Frau in eindeutiger Pose und die Täowierung ging vom Hals bis zum Schlüpfergummi. Soll aber auch öfter vorkommen. Aber was sagst du zu Leuten, die sich Pfeile tätowieren lassen mit dem Hinweis da geht’s lang…? Ja, da amüsieren wir uns auch mal im Nachhinein.

9 12 2013
eigenvektor

naja. Es soll ja nicht zu sehr um das Einkommen hier gehen. Aber wenn du als Assistenzarzt schon 60 K verdienst ,liegst du ja auch 10 K über dem ,was andere akademische Berufsanfänger verdienen.
Häufig sind diese länger ausgebildet, da man in Mathematik oder Ing. nicht auf 60 Seiten in 2 Monaten promovieren kann, wie in der Medizin.
(5 Jahre Diplom und 3 Jahre Diss. vs. 6 Jahre Medizin).
Die fachliche und wissenschaftliche Qualifikation von Ärzten lässt häufig zu wünschen übrig.
Und nach 7 Jahren garantiert 90 K als einfacher Facharzt (ohne Leitungsfunktion!) ist in der freien Wirtschaft schon mal gar nicht drin.
Von den exorbitanten Einkommen der niedergelassenen Ärzte wollen wir gar nicht reden (20 K im Monat Überschuss! keine Seltenheit).

Immer wenn sich Oberärzte in Unikliniken mit „Professor“ ansprechen ,gehen den anderen Akademikern schon ein bisschen die Mundwinkel nach oben, da sie sich ,genau genommen, ohne Lehrstuhl so gar nicht nennen dürfen (mal davon abgesehen, dass man auf akademische Grade sowieso verzichtet, die meisten Ärzte aber lustigerweise glauben ihr Dr. sei ein „Titel“).
Dieser Beruf zieht schon eine ganz spezielle Spezies an.
Zu den Aussagen oben aber noch mal: Ich hätte die Person sofort gemeldet oder verklagt oder sonst was.
„Kolleginnen“ aufgrund ihrer Fickbarkeit einzuschätzen. Sowas habe ich das letzte Mal aus der 7ten Klasse gehört.
Wenn Ärztinnen in der Klinik so als Sexobjekte betrachtet werden, könnte man sich ja mal entsprechend organisieren.
Legendär auch der Spruch eines Arztes zu seiner Kollegin: “ Du schreibst jetzt den Bericht fertig und dann bläst du mir einen!“
Man muss schon das Risiko mögen, wenn man sowas als Witz bringt. Die meisten mir bekannten Frauen hätten da sofort geklagt.
Der Hinweis über die abfälligen Bewertungen über Patienten kommt übrigens aus einem anderen Forum ,in dem das eine Ärztin selbst beschreibt.

11 12 2013
Assistenzarzt

Es wäre schön, wenn du recht hättest mit den 90 K… Ich BIN Facharzt und nicht erst seit gestern. Und ich bekomme 2/3 von dem was du in der FAZ gelesen hast. Und ich Kriege einen der Uni nicht unähnlichen Tarif. Sprich: wo auch immer die FAZ diese Zahlen her hat, sie sind meiner Ansicht nicht real und schlecht recherchiert. Das ist Populismus der arbeitgeberseite um vor den anstehenden Tarifverhandlungen Stimmung gegen uns zu machen in der Bevölkerung oder eben einfach mal Schlagzeilen -Journalismus.
Alle Fachärzte, die keine OÄ oder so sind, werden bei den Ärztekammern als Assistenzärzte geführt, daher hat das Blog den Titel so behalten.

Pöbel hier bitte nicht herum wegen Dissertationen. Ich habe über 8 Jahre gebraucht, das halte ich für Durchschnitt. Wir haben keine promotionsstellen an den Unis, wo man nen Vertrag für 2 Jahre kriegt, und dann ist alles fertig. Unser Studium dauert 6 Jahre. Dann bekommen wir nach Tarif. Für den ist es völlig Wurscht, ob du promoviert bist oder nicht. Es geht nach Berufserfahrung und nicht nach Glück, ob man einen pünktlichen Dktorvater hatte oder einen, den es nicht gekümmert hat, was aus seinen Promovenden wird. Und niemand wird Professor genannt, der keiner ist. Es gibt C3-professoren oder Juniorprofessoren, die arbeiten auf einer Oberarztstelle, das hab ich sehr oft erlebt. Es gibt nur einen Chef, aber es braucht für den Lehr- und forschungsbetrieb mehr Profs. Und zumindest an meiner Uni hatten die alle ihre Professur. Aber auch da kannst du ganz offiziell nachfragen, bevor du Behauptungen aufstellst.

Du solltest echt mal auf die Seiten vom Marburger Bund gehen und lesen bevor du hier solche Behauptungen loslässt und irgendwelche fragwürdigen Dinge zitierst.

Wenn echt die meisten niedergelassenen Ärzte soviel Überschuss machen, dann Wunder ich mich warum soviele niedergelassene keinen Nachfolger finden…

Und mit dem Satz, dass die fachliche Qualifikation von Ärzten zu wünschen übrig lässt, wäre ich ganz vorsichtig… Damit unterstellst du dem IMPP und den Prüfungskommissionen der Landesprüfungämter, sie würden jeden durch die Prüfung lassen und den Kommissionen der LÄK das gleiche. Und stellst gleichzeitig einen Generalverdacht gegen die Ärzteschaft auf. Du musst uns nicht mögen, aber es würde reichen auf Populismus und kneipengetöse zu verzichten.

12 12 2013
eigenvektor

ja. Eigentlich hätte ich das Gehalt auch nicht thematisieren sollen. Es ist hier ja nicht das Thema.
Es würde eben die Persönlichkeitsstruktur von Ärzten (im Mittelwert) vllt besser erklären. Und diese vermittelt ja wohl diese Form von sexueller Belästigung.
Ich kann einfach nicht glauben das so Sprüche einfach durchgehen.
Selbst im privaten Bereich höre ich sowas eigentlich nur, wenn Leute absolut vollgesoffen sind- auf irgendwelchen schlechten Feten.
Wirft ein blendendes Licht auf Ärzte 🙂

12 12 2013
Assistenzarzt

Ja… dieses blendende Licht… ich hoffe, dass auch bei uns in der Branche irgendwann mal ernsthaft eine Debatte passiert, damit sowas aufhört oder zumindest weniger wird. Ich fand leider keinen anderen Weg, als mir hier mal Luft zu machen, denn sonst ist man die Alice Schwarzer der Klinik und die Konsequenz für den Alltag klar. Ob man das dann lange durchhält, weiß ich nicht. Vielleicht sollte es mehr Chefärztinnen geben… ?

13 12 2013
eigenvektor

das hab ich gerade gefunden:

„Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz definiert in § 3 Absatz 4, dass „eine sexuelle Belästigung“ auch dann vorliegt, wenn durch „Bemerkungen sexuellen Inhalts“ die Würde der betreffenden Person verletzt wird.[2] In der Regel bauen sich Situationen, in denen es zu Grenzüberschreitungen (auch durch Herrenwitze) kommt, langsam auf.“

„Ist das eigentlich schon Sexismus, wenn männliche Kollegen in Anwesenheit weiblicher Kollegen äußern, dass die ein oder andere Kollegin mal wieder ein bestimmtes privates Erlebnis mit einem Mitglied des anderen Geschlechts bräuchte, um normal zu werden, nur weil sie sich gewagt hat, das männliche Ego mit berechtigter Kritik zu behelligen?

Ja, und es nervt, egal ob es Sexismus ist oder nicht. Und von den zotigen Witzen über bestimmte Spielzeuge im Privatbesitz und deren möglichen Anwendungen, die vor anwesenden Frauen einschließlich Studentinnen gerissen werden, hab ich noch gar nicht gesprochen.“

Das fällt da ,mMn, voll drunter. Ich hab an der Uni irgendwie sowas noch nie erlebt. Und selbst bei den mir bekannten Ärzten kann ich mir das fast nicht vorstellen. Im Krankenhaus wirken viele abgehetzt und sind weder attraktiv noch besonders eloquent oder helle.
Insofern dachte ich erst euer Krankenhaus sei ein wenig speziell.
Ich versteh nur nicht, warum die „Männer“ sich solch Verhalten eben trauen.
Deinen Kommentar zu Alice Schwarzer finde ich auch total interessant.
Ich bin Anfang 20 und habe deswegen keine Meinung zu der Frau und auch keine wirkliche Meinung zur Emanzipation. Aber ich finde es krass, dass viele junge Frauen in meinem Alter gar keine Emanzipation wollen,sondern eher eine sexuelle „Unterwürfigkeit“ und ein brutal konservatives Familienbild (nach oben heiraten bzw. Medizinstudentin will nur promovierten Partner, obwohl sie ihren 2-Monats Dr.med hat (bisschen Polemik))
Das würde solches Dumm-Macho-Verhalten ja gerade befördern bzw. belohnen.

Dass Chefärztinnen was ändern würden ,glaube ich nicht. Sie könnten vielleicht schärfer sanktionieren. Aber die Frauenbeauftragten sollten dazu ja schon heute in der Lage sein.
Wie gesagt: die Typen machen sich strafbar. In jeder Situation ,in der ich bisher war(schulisch oder universitär) wäre sowas sanktioniert worden.
Wollen die euch Frauen damit verletzen?Jeder mir bekannte Mann hätte doch enorme Hemmungen so Sprüche zu Frauen zu sagen.

Sind die dann älter?

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