Anleitung zum Nähen eines DIY Mundschutzes – ein Stöckchen

1 04 2020

Quelle: Feuerwehr Essen / Stadt Essen
https://www.essen.de/gesundheit/coronavirus_6.de.html

Wie zwei Beiträge zuvor erwähnt, handelt es sich nicht um zertifizierte OP Masken sondern um einen Behelf zu privaten Verwendung im Bereich des Nichtmedizinischen Einsatzes in Rahmen des allgemeinen Mangels an Schutzausrüstung und der Notsituation der Pandemie. Das Ziel ist z.B. zu verhindern dass unwissend Infizierte das Virus weiter verbreiten zum Beispiel an Ältere Angehörige, die versorgt werden.

Man möge mir verzeihen, dass ich folgendes Bild verbreite. Es geschieht in der Absicht weitere Infektionen zu verhindern und damit Todesfälle. Es stammt von der Zeitung „Welt“, der Link ist 2 Beiträge zuvor zu finden.





Für Dich trage ich Maske!

1 04 2020

„Für Dich trage ich Maske!“

Es hat alles eine Zeit. Jetzt ist die zum Maske tragen. Es wird eine unfreiwillige Frühlingsmode, aber eine die uns helfen wird.
50% der Infektionen erfolgen laut Schätzungen durch Infizierte, die noch keine Symptome haben, und nicht wissen, dass sie infiziert sind und Viren ausscheiden ohne es zu merken.

Ein Infizierter steckt laut aktuellen Erkenntnissen, die Ihr bei RKI und in diversen Tickern nachlesen könnt, etwa 3 weitere Personen an. Diese wiederum jeder weitere drei, dann hätten wir schon 12… wer gut in Mathe ist, kann weiterechnen. Ungefähr wie eine Lawine. Ein Tritt und am Ende liegt ein ganzer Ort unter Schneemassen.

Die Ausscheidung der Viren erfolgt beim Sprechen, Husten, Niesen.

Trägt derjenige ein Tuch, dann wird das Aerosol ((Tröpchengemisch) durch den Stoff abgefangen. Es kann nicht weiter gelangen. Keine 3 neuen Infizierten… Die gut in Mathe sind, können jetzt mal nachrechnen, was alles NICHT passiert…

Um das zu erreichen, genügen genähte und nicht zertifizierte Masken. sie fangen ab, was das Gegenüber nicht abbekommen soll.
So können Angehörige geschützt werden, wenn man Eingekauftes vorbei bringt, so kann man sich im Laden schützen, wenn man einkaufen geht oder zur Post oder Apotheke usw.

Für Dich trage ich Maske!





Deutschland näht Mundschutz!

31 03 2020

Es gibt nicht genug Schutzmaterial. Ist Fakt. Es fehlen FFP2 und FFP 3 Masken. Es fehlen OP Masken. Schutzbrillen, Kittel, Schutzanzüge usw. Das alles braucht NUR medizisches Personal und Pflegepersonal, Feuerwehr und Polizei. Ein normaler Bürger braucht es nicht.

Was braucht ein normaler Bürger, um sich zu schützen?
2 Meter Sicherheitsabstand!!!!!!!!!!!!!!!!! Das effektivste überhaupt. Und dazu völlig kostenfrei. Ich wünschte mir, dass alle Menschen genauso versessen auf 2m Sicherheitsabstand wären wie auf Klopapier und Erbseneintopf in Dosen. Den Viren ist egal wieviel Rollen im Schrank stehen, man kann sie auch nicht mit Dosen erschlagen. Würden wirklich alle sich dran halten… Dann hätten wir ein paar Probleme weniger.
Seife zum Hände waschen.
Verstand. Um zu verstehen, was gesagt wird und was wichtig ist.

Einen Mundschutz? Ja und Nein. Einen FFP Schutz wie gesagt für Ärzte, Schwestern und Einsatzpersonal in genannten Branchen. Eine OP- Maske wie gesagt auch nur das medizinische Personal.
Und der normale Bürger?
Ich sag mal so: Virologe Drosten sagt, der Mundschutz muss an die Quelle. Die Experten um Dr. Leung aus Hongkong sagen in einer Studie, dass knapp die Hälfte der Patienten schon bis zu zwei Tage vor der Infektion ansteckend ist. Also solange sie sich noch gesund fühlen. Als weiß die Quelle ja noch nicht, dass sie Quelle ist. Ein Virologe aus München sagt (Name ist mir entfallen bei soviel Literaturstudium derzeit), dass es Sinn mache, selbstgenähten Mundschutz zu tragen, da Partikel der nicht wissenden Infektiösen weggefangen werden und ein Filter durch Stoff vor Mund und Nase besser ist als gar nichts. Wichtig ist, dass er korrekt abgenommen wird. Also nur an den Seiten anfassen und gleich bei 90Grad durchwaschen.
Herr Wiehler vom RKI sagt, es bringe nichts. Aber er kann auch keine Studien anführen, die seine These beweisen. Ich denke, die Intention ist, einen erneutem Run auf Medizinprodukte zu vermeiden, die das Gesundheitswesen dringend braucht und woran wir dann scheitern werden…
Und ich Schlussfolgere in meiner pragmatischen Art:
Ja, nichtsahnende Infizierte sollten ihr Umfeld schützen. Wie können sie das, ohne Ärzen und Schwestern Material wegzunehmen? Indem sie selbstgenähten Mundschutz tragen. Da niemand weiß, ob er infiziert ist, müssten es möglichst viele tun. Und wissen wie man ihn korrekt abnimmt – seitlich anfassen und danach Hände waschen und das Ding bei 90 Grad durchwaschen. Und Gesunde hätten zumindest einen Teilschutz, weil die Tröpfchen ja auch andersherum aufhalten werden. Nimmt man noch die 2 m Abstand dazu, dann hört es sich doch schon ganz ordentlich an. Statt drei neue Infizierte dann vielleicht dann nur noch einer. Das ist eine Chance. Selbst genäht ist nicht zertifiziert. Aber wenn man nichts anderes hat, ist etwas besser als gar nichts. In der Not frisst der Teufel Fliegen, heißt das Sprichwort. Wir sind in Not. Nichts tun wäre der größte Fehler!
Nein, normale Bürger dürfen Praxen und Kliniken kein Material wegnehmen. Sonst ist bald keiner mehr da, der Kranke versorgt.

Einige sagen, Oh je, das können wir nicht umsetzen, das ist gesellschaftlich nicht akzeptiert. Das waren Tattoos vor 20 Jahren auch nicht… denkt mal drüber nach. Lieber Kollaps des Gesundheitswesens oder mal was zum Guten verändern im guten alten Deutschland?
Und ich finde es gut, dass Städte wie Essen oder Feuerwehren Anleitungen zum Nähen reinstellen.
Und dass Trigema, Theaterwerkstätten, Werkstätten aller Arz jetzt nähen, das finde ich gut.

Und noch ein Pro selbst nähen: Die Menschen hassen es immer mehr, untätig sein zu müssen und die Situation so hinnehmen zu müssen ohne was tun zu können. Gebt Ihnen etwas sinnvolles zu tun, was uns hilft in der Krise! Viele wollen aktiv werden und aus meiner Sicht sind selbstgenähte Mundschutzprovisorien ein guter Weg zur Eindämmung. Filter fängt Tröpfchen bei weg bei Weg raus und wahrscheinlich auch bei Weg rein. Dass es keine 100% sind, wissen wir, aber 70% oder 60% sind besser als nichts. Immerhin akzeptieren wir bei der Grippeimpfung ja auch, dass die Schutzrate effektiv nur bei 70% liegt und finden das schon sehr gut.

FAZIT:
Deutschland an die Nähmaschinen! Näht nach den Anleitungen, tragt selbstgenähten Mundschutz. Lernt wie man ihn sicher an und ablegt. Jeder verhinderte Infizierte ist ein Gewinn!
Kauft auf keinen Fall Medizinprodukte, sonst können wir euch im Zweifel nicht mehr helfen!
Macht den selbstgenähten Mundschutz zu einem Trend! Es muss in sein, hip oder egal wie ihr das nennt.

Und Herrn Wiehler vom RKI fordere ich an dieser Stelle auf, eine Studie zu machen mit zwei gleich großen Städten mit annähernd gleicher Infektionsrate. In der einen tragen die Leute Selbstgenähten Mundschutz, in der anderen nicht. Das Kontaktverbot bleibt bestehen. Dann haben wir Daten. Wir schaden niemandem durch das Tragen. Ethisch also kein Problem. Danach denke ich, werden die Zahlen für sich sprechen.

Anleitung mit Bildern in Daten zur Filterrate von Stofftypen ist hier zu finden:

https://www.welt.de/vermischtes/article206899403/Coronavirus-So-naehen-Sie-sich-einen-Mundschutz-selbst.html





Überfällige Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie

11 03 2020

Wenn ich derzeit täglich die Presse und die Bekanntmachungen der Regierung und Ministerien verfolge, dann überkommt mich das Gefühl, dass die Entscheidungen derzeit zu sehr geprägt sind von einer falschen Rücksichtnahme auf die Wirtschaft. Es ist zu zaghaft.
Eigentlich wäre jetzt der Zeitpunkt, strenge Maßnahmenzi ergreifen, denn sonst laufen wir hinterher. Und das wäre dann wesentlich ich gravierender für die Wirtschaft. Dazu gehören aus meiner persönlichen Sicht:
alle Reisen abzusagen
Keine Großveranstaltungen mehr
Alle Reiserückkehrer egal von wo her für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu schicken, denn das stellt momentan gerade im NOrden die Hauptquelle dar
Nicht so zaghaft mit der Erklärung von Risikogebieten sein – wieviele infizierte Skiurlauber braucht es denn, damit man das macht?
Unverzüglich Testzentren in jeder Stadt bzw Landkreis einrichten, um die Hausärzte ohne SchutzMaterial zu entlasten und die normale Versorgung im Hausarztbereich aufrecht zu halten
Besuchsverbote für potentiell infizierte für Altersheime, Kliniken etc.
den Inlandtourismus untersagen, sonst schleppt der Süden es gen Norden zu Ostern
Unis schließen. Am 1.4. geht das Semester los, die Studenten kommen von überall zurück, auch gerne aus den Risikogebieten. Viele haben dort als Medizinstudenten Praktika gemacht und sollen jetzt Kurse in den Kliniken machen, das geht doch nicht. Unis werden via Hörsaal und Mensa zu Epizentren werden.
Osterferien verlängern und den Eltern mehr Betreuungszeit geben
Verstöße gegen Quarantäne mit drastischen Strafen ahnden… ich glaube etliche nehmen es nicht ernst…


Fortsetzung folgt





Verschlafene WHO

11 03 2020

Heute hat die WHO dann endlich mal den Pandemiezustand ausgerufen. Zu einem Zeitpunkt, wo eigentlich alle Länder schon seit über 2 Wochen von sprachen.
Erinnert Ihr euch an die sogenannte Schweinegrippe… wie schnell damals die Pandemie ausgerufen wurde? Damals waren bei weitem nicht so viele Menschen gestorben.

Schön, dass man heute dann mal wach geworden ist bei der WHO. Guten Morgen dann auch. Ihr habt verpennt!

Bei der Aufarbeitung wird es irgendwann heißen, dass man 4 Wochen zu spät zu diesem Entschluss kam und dass dadurch Menschen ums Leben kamen. Und genau das möchte ich hiermit offen kritisieren und anklagen. Leider sind Ärzte weltweit momentan etwas beschäftigt, zu beschäftigt, um den verdienten Shitstorm auf die Chefs der WHO einprasseln zu lassen. Aber ehrlich, ich hatte heute nicht mehr das Gefühl, dass noch irgendjemand wirklich hingehört hat, als es bekannt gegeben wurde. Die Realität hat die langsamen Herren vor 4 Wochen bereits überholt. Es haben die meisten Ärzte längst gemerkt, nur offenbar bei der WHO noch nicht so recht.





Es geht nur zusammen! – Im Kampf gegen Corona

11 03 2020

Ich weiß, dass es viele nervt. Die Gebetsmühle in TV, Radio und Social Media läuft und viele haben einfach auf Durchzug geschaltet. Gefährlicher Durchzug.
Denn wir werden es nur schaffen, wenn wir alle zusammen an einem Strang ziehen. „Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen…“

JETZT ist der Zeitpunkt, an dem gehandelt werden muss!

Durch euch! Ihr seid diejenigen, die es rumreißen könnt! Jeder einzelne von euch! Ihr rettet das Leben von anderen oder auch euer eigenes.

Und wie?!

Hört auf die Empfehlungen des RKI und Gesundheitsministeriums.

Meidet Großveranstaltungen. Beschwert euch nicht, wenn ihr nicht zum Fußball könnt oder ein Konzert ausfällt. Damit habt ihr vermutlich mehrere Leben gerettet. Was ist schon ein Tag Verzicht gegen ein Leben? Das von euren Eltern oder Großeltern vielleicht. Oder das von den Eltern eures besten Freundes? Was wäre euch mehr wert? Wenn ihr dann erst merkt, dass es uns alle etwas angeht, dann ist es zu spät. Und unumkehrbar.

Haltet die Hygienehinweise ein. Hände waschen, nicht ins Gesicht fassen, niemanden anhusten, 2 m Abstand halten.

Hört auf riesige Vorräte an Desinfektionsmittel anzulegen. Lasst es den Praxen und Kliniken. Sonst ist niemand mehr da, um euch oder die Menschen, die ihr liebt zu behandeln.

Hört auf überall hinzufahren in den nächsten Wochen! Wenn ihr zu Ostern die Verwandtschaft besucht, dann steckt ihr vielleicht jemanden an oder ihr steckt euch selbst an.
Macht nicht den Quatsch und fahrt jetzt noch schick Ski laufen. Die meisten Neuinfektionen sind derzeit bei Leuten, die aus dem Skiurlaub kommen. Und die, mit Verlaub gesagt, so blöd waren, trotz massiver Neuinfektionen in den Alpenregionen da auch noch hinzufahren, kommen zurück und werden in den nächsten Tagen eine wahre Flut von neuen Infekten auslösen. Ja, ihr seid das Öl, das ins Feuer gegossen wird. Wer von euch zurück kommt, sollte mit dem Arbeitgeber sprechen, ob ihr zunächst ins Homeoffice geht oder euch freistellen lasst.

Und wenn Ihr krank seid und im Risikogebiet gewesen seid oder Kontakt hattet zu Erkrankten, dann lauft nicht in die Arztpraxis oder Notaufnahme sondern ruft vorher an und lasst euch sagen, wann und wo ihr zum testen kommen dürft. Sonst müssen wir eine Praxis nach der anderen schließen, weil sich Personal infiziert.

Ihr müsst echt nicht viel tun.
Hände waschen, Abstand halten, wenn ihr krank seid zuhause bleiben, ehrlich euer eigenes Risikio checken, reisen verschieben und euch mal eine gewisse Zeit einschränken. Leute, wir leben im Luxus, wir haben zu essen, zu trinken, wir leben im Frieden, wir denken über kostümierte Sänger nach und über halbnackte Promis in Reality Shows, statt uns sorgen über das Überleben machen zu müssen. Wir haben bei all dem Überfluss verlernt, Gefahren ernst zu nehmen, weil wir auf der Insel der Glückseligkeit nie ernste Probleme hatten. Jetzt haben wir ein verdammt großes und es ist da, auch wenn viele von euch das weit von sich weisen wollen. Die Vogel Strauß Taktik wird uns nicht helfen. Sie wird Menschen töten. Und je länger jeder einzelne von uns braucht, um das zu kapieren, desto mehr Menschen werden sterben. Und niemand will denjenigen verlieren, den er liebt. Wer das, so wie ich erlebt hat, weiß wovon ich spreche.

Wir können es schaffen, wenn wir zusammen halten, als Menschen, die auch mal an den anderen denken, statt egoistisch eigene tertiäre Bedürfnisse zu erfüllen.

LASST ES UNS SCHAFFEN, ES IST MACHBAR!





Wie schützt man sich vor Infekten

3 03 2020

Kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte zum Gemerellen Schutz vor Infekten (was übrigens auch bei Coronaviren gilt):

Waschen Sie die Hände – wenn Sie nach Hause kommen, nach dem Toilettengang, vor dem Essen, nach dem Spielen , nach dem Einkaufen… und nach dem Niesen, Husten usw.
Erinnert sich jemand an früher: Nach dem Spielen, vor dem Essen Hände waschen nicht vergessen!

Fassen Sie nicht überall an, wenn es nicht sein muss.

Verzichten Sie auf Händeschütteln und Küsschen geben.

Fassen Sie nicht mit den Händen ins Gesicht. Neben Viren könnten auch Bakterien übertragen werden, die Bindehautentzündung oder schlicht „Pickel“ machen. Auch nicht so schön…

Reinigen Sie am Arbeitsplatz täglich Tastaur und Mouse, denn da hocken vermutlich mehr Keime drauf als auf Ihrer Klobrille.

Nutzen Sie Papiertaschentücher und werfen Sie sie weg. In einen geschlossenen Mülleimer wenn es geht.

Lüften Sie mit Stoßlüftung. Regelmäßig.

Meiden Sie Menschenansammlungen.

Halten Sie 2 m Abstand. Insbesondere zu Erkälteten.

Wenn Sie erkältet sind, bleiben Sie zuhause. Ihr Umfeld wird es Ihnen danken.

Gehen Sie niemals mit einem Infekt in ein Krankenhaus oder Pflegeheim zu Besuch, sie stellen eine Gefahr für Ihre Angehörigen und deren Mitpatienten dar. Es ist nicht lustig mit Husten nach einer Bauch OP oder sogar dramatisch, wenn eine Chemotherapie abgebrochen werden muss. Lässt sich der Besuch nicht aufschieben, lassen Sie sich vom Personal einen Mundschutz geben.
Gleiches gilt für kranke Kinder. Die bleiben am besten da wo sie hingehören: zuhause im Bett. Denn so eine Anstrengung tut den Kleinen auch nicht gut.

Meiden Sie Arztpraxen. Legen Sie aufschiebbare Arztbesuche außerhalb der Infektzeit. Bündeln Sie Rezeptbestellungen. Halten Sie sich an die Empfehlungen der Praxis für „ideale Zeiten“.

Desinfizieren Sie Ihre Hände bei Betreten und Verlassen der Praxis mit den Spendern im Eingangsbereich. Das gilt auch für Kliniken und Pflegeheime.

Weitere Infos unter http://www.infektionsschutz.de von der BZGA.





Schutzkleidung Mangelware

3 03 2020

Endlich wird das Problem „ganz oben“ mal wahrgenommen.

„Ärzte brauchen mehr Schutzbekleidung

Gassen und Hofmeister wiesen auf die Problematik der Schutzkleidung hin: „Wir können die Ärzte nicht sehenden Auges der Gefahr aussetzen, sich selbst zu infizieren und damit die Regelversorgung zu gefährden. Dann droht über kurz oder lang ein echtes Versorgungsproblem“, betonte Hofmeister.

Der Grundbestand, über den niedergelassene Kollegen zu Beginn der Grippezeit in ihren Praxen verfügten, sei weitestgehend aufgebraucht und reiche bei der steigenden Zahl an Verdachtsfällen bei Weitem nicht aus, unterstrich Gassen und ergänzte: „Wir sind deshalb im engen Austausch mit dem Bundesgesundheitsministerium, den Ländern und anderen Behörden.“

Das Robert Koch-Institut sei derzeit dabei, Empfehlungen für niedergelassene Ärzte zum ressourcenschonenden Umgang mit Schutzausrüstung und erforderlichen Schutzmaßnahmen insbesondere auch bei Auskultation und Abstrichentnahme zu erarbeiten. Die KBV befindet sich hierzu in enger Abstimmung mit dem RKI.“

Quelle:
https://www.kbv.de/html/1150_44623.php





Verhalten bei Covid19

3 03 2020

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat heute einen Appell an die Bevölkerung veröffentlicht.

https://www.kbv.de/html/1150_44623.php

Klarer, genauer und eindeutiger als Sensationspostillen und Eventspotter.





Richtiges Verhalten bei Verdacht auf Covid19

3 03 2020

Es braucht wenige Worte, es zu sagen. Es braucht aber konsequente Patienten, die nicht panisch reagieren und alle anderen gefährden.

Wenn jemand den Verdacht hat, er könnte Covid19-infiziert sein, dann gilt folgendes:

1. Ruhe bewahren.

2. sich folgende Fragen stellen: Habe ich wirklich Fieber und Husten oder Halsschmerzen? Fieber ist, wenn man misst (!!!) und es ist über 38,5 Grad. War ich einem Risikogebiet laut RKI? WWW.rki.de zeigt euch die Gebiete. Hatte ich Kontakt zu einem Infizierten, der einen positiven Nachweis hatte? Hatte ich Kontakt zu Personen aus einem der Risikogebiete?

3. Falls Symptome + Kontakt zu Infiziertem oder in Risikogebieten gewesen, dann folgen weitere Schritte:

BLEIBEN SIE ZUHAUSE!!!

MELDEN SICH SICH TELEFONISCH IN IHRER HAUSARZTPRAXIS UND BESPRECHEN DIE SITUATION MIT DEM ARZT ODER MITARBEITER.
Das hat tatsächlich bis zum nächsten Morgen Zeit. Das wird Ihnen auch die Hotline 116117 sagen. Es nützt nichts, sich mit Google und diversen Facebook Seiten über Nacht Wahnsinnig zu machen. Gehen Sie schlafen und ruhen sich aus.

GEHEN SIE AUF KEINEN FALL IN DIE PRAXIS.
Ihr Verhalten könnte im Falle einer Infektion einem anderen das Leben kosten, der vielleicht gerade mit einer Chemotherapie fertig ist und sich freut, dass er den Krebs los ist oder einer jungen Mutter, die wegen einer Rheumakrankheit Immunsuppressiva erhält oder einem Organtransplantierten, der seine Kinder aufwachsen sehen möchte. Und die gerade in der Hausarztpraxis sitzen.
ES IST ALSO WICHTIG, DASS SIE SICH UNBEDINGT AN DIESE EMPFEHLUNG DES RKI HALTEN!

Sie müssen keine Angst haben, Sie bekommen einen Krankenschein, Sie bekommen Medikamente, Sie bekommen Beratung und ggf. einen Abstrich, wenn es erforderlich ist.

WARTEN SIE AB, WAS IHR ARZT IHNEN SAGT, WANN SIE IN DIE PRAXIS KOMMEN SOLLEN UND WAS SIE TUN SOLLEN. GEHEN SIE NICHT EINFACH AUF VERDACHT IN DIE PRAXIS!
Bis dahin machen Sie die klassische Erkältungstherapie und beginnen mit der Behandlung: Inhalieren, Nasenspray, Hustenlöser, Zwiebelsaft mit oder ohne Honig, Salbeitee zum Gurgeln etc. und ggf. Paracetamol, Ibuprofen oder ASS zum senken des Fiebers. Auch Wadenwickel helfen. Ruhen Sie sich aus. Schlafen Sie.

Sie vertrauen Ihrem Hausarzt? Dann tun Sie es auch in diesem Fall.