Von Disney Comics fürs Leben lernen

9 04 2016

Kann man von Disney Comics fürs Leben lernen? Ja man kann. Freude, Toleranz, was gut und böse ist, wie man miteinander umgeht… Das alles findet man zum Beispiel in den kleinen Geschichten über die Ducks und Mäuse aller Art. Und man lernt, wie ein metabolisches Syndrom aussieht: Franz Gans.

Liebe Kinder, guckt euch den guten, liebenswerten Franz an. Er hilft der Oma Duck auf dem Hof. Und er isst gerne, kennt dabei aber keine Grenzen. Zwei Torten sind locker mal drin… Oder eine Kiste Äpfel am Stück. Deswegen ist der Franz so kugelig, man nennt das Adipositas, auf Deutsch Fettleibigkeit. Das klingt nicht so nett als Wort. Es macht den Franz auch nicht zu einem schlechten Menschen und man sollte auch nicht über ihn lachen oder ihn hänseln. Dass Menschen gerne essen und manche am liebsten den ganzen Tag nur leckeres Essen suchen, ist etwas, das die Natur uns allen mitgegeben hat. Der Grund ist, dass wegen dieses einprogrammierten Instinktes für die Suche nach gutem leckeren Essen die Urmenschen und unsere Vorfahren überhaupt überleben konnten und in Dürrezeiten nicht alle verhungert sind. Heute ist genug Essen da in unserem Land, aber der Instinkt für die Suche nach dem leckeren Essen auch. Und bei manchen ist er stärker als bei anderen und die Essen dann mehr als gesund ist. Wenn Sie sich dann noch wenig bewegen, gerne Fernsehen gucken und keinen Sport machen oder draußen spielen und toben, dann werden sie dick so wie der Franz. Das ist nicht gesund und deswegen ist Adipositas als Krankheit anerkannt. Der Franz ist ein lieber Kerl, auch wenn er dick ist. Aber die Oma Duck macht sich bestimmt Sorgen, weil durch die Adipositas noch andere Krankheiten kommen und den Franz nicht nur dick sondern auch richtig krank machen können. Zum Beispiel Diabetes Typ 2. Irgendwann kann der Körper von Franz das ganze süße Zeug nicht mehr so gut verarbeiten, die Zellen sind ausgepowert und wollen Urlaub. Dann hören sie auf Insulin herzustellen, das der Franz eigentlich braucht, um den Zucker aus dem Kuchen und den Äpfeln zu verdauen. Der Zucker liegt dann im Blut herum und weiß nicht wohin. Das macht den Franz dann schlapp und krank, er muss viel trinken und viel pullern gehen und kann nicht mehr arbeiten und der Oma Duck helfen. Der Doktor gibt ihm dann Insulin und schickt den Franz auf eine spezielle Schule, wo er das lernen muss, wieviel Insulin man zum Essen spritzen muss, damit der Zucker aus dem Apfel den Franz nicht kränker macht. Darüber wäre der Franz bestimmt nicht so glücklich. Und der Doktor wird ihm sagen, dass er abnehmen soll und jeden Tag Sport machen (so wie in der Geschichte wo der Franz Feuerwehrmann werden wollte), denn der Diabetes Typ 2 kann bei dem Franz dadurch geheilt werden und dann braucht er das Insulin nicht mehr.
Der Franz schläft ja auch gerne den ganzen Tag obwohl er nachts auch schläft. Das nennt der Doktor Schlafapnoesyndrom. Da hat der Franz nachts im Schlaf Atemaussetzer und merkt es nicht, weil er nicht richtig Wach wird dabei,der Franz schläft unruhig ohne es zu merken. Aber sein Körper merkt sich das ohne dass sich der Franz selbst daran erinnern kann und macht, dass er am Tag den ganzen Schlaf nochmal nachholen will. Bei dem Franz weiß der Doktor wo die Ursache ist: Die Adipositas vom Franz.
Und eins merkt der Franz noch: er ist immer so schnell aus der Puste. Das kommt auch davon, weil er Adipositas hat. Da muss sich sein Körper viel mehr anstrengen als bei anderen.nd bei ihm steigt der Blutdruck dann immer ganz doll an.

Damit der Franz also nicht so doll krank wird und der Oma Duck weiter helfen kann, müssen wir ihm sagen, dass er jeden Tag draußen spielen soll, ein wenig toben und mehrmals in der Woche Sport machen. Und auch wenn die Oma Duck so leckere Kuchen bäckt, ist es besser wenn der Franz nicht den ganzen Kuchen ist sondern nur 2 Stückchen. Naja, und es ist besser Wender Franz. Tee trinkt und Wasser statt Cola und Limonade. Die hat auch so viel Zucker, dass sie den Franz so dick gemacht hat und ihn weiter krank machen wird.
Also liebe Kinder, jetzt husch raus an die frisch Luft und schön gespielt draußen und trinkt lieber leckeren Früchtetee als die Cola, damit ihr nicht so einen Kugelbauch bekommt wie der Franz.





Adipositaschirurgie

27 07 2008

Ich habe vor einigen Tagen einen Beitrag im TV gesehen, bei dem es um schwerst-Adipöse ging. Die Therapiemöglichkeiten nehmen in letzter Zeit zu, ähnlich wie auch das Problem Adipositas auf USA-Verhältnisse zustrebt. Eigentlich könnte man ein Buch davon schreiben, aber ich will es auf wenige Dinge beschränken, die wie ich finde, zum Nachdenken für den Alltag und weiterforschen nach neuen Therapieansätzen anregen bzw. meiner Ansicht nach zu blauäugig hochgelobt werden.

Anreger:

Einige Studien stellten bei BMI über 35 ein Suchtverhalten wie bei Alkohol und Nikotin fest, dass beim BMI über 45 fast in 100% vorhanden war.

Eine gute Betreuung inkl. Psyche sorgt für besseren Erfolg.

Unsere guten Medikamente sind nicht immer gut – Betablocker, HCT, Insulin… all das kann abnehmen erschweren oder zu einer Gewichtszunahme führen. Neueste Studien zeigten, dass eine Gewichtsabnahme das Leben eher verlängert als hightech Pharmazie.

Durch einen Adipositaschirurgischen Eingriff kann die Lebenserwartung erhöht werden, weil die Leute dann abnehmen, ein Diabetes mit Folgekomplikationen verhindert wird oder verschwindet etc.

 

Blauäugigkeit:

Aufgrund der zuletzt genannten Tatsache empfehlen inzwischen immer mehr Internisten, Diabetologen etc. ihren Patienten einen Magenbypass oder Magenband. Patienten kämpfen dann in der Regel ein Jahr mit ihrer Krankenkasse um die Genehmigung oder zahlen selbst. Die Kassen zahlen erst ab BMI 45. Was Patienten häufig nicht wissen: aufgrund ihrer Körperfülle haben sie ein hohes OP-Risiko und Narkose-Risiko. Die Beatmungszeiten sind wesentlich länger, es müssen höhere Beatmungsdrücke gewählt werden. Es treten häufiger Komplikationen im Wundbereich auf. Sie haben ein höheres Thromboserisiko und damit Lungenembolierisiko. Ein Magenband führt bei etwa 80% der Leute zur Gewichtsabnahme. Es ist aber möglich, das Gewicht zu halten wenn viel Süßes und Kalorienhaltiges gefuttert wird, weil man denkt, jetzt darf ich ja. Magenbypass – das ist eine Technik, die aus der Tumor- und Magenchirurgie stammt, quasi ein veränderter Roux-Y-Eingriff. Es wird eine Kurzschlussverbindung zwischen oberem Magenteil und Dünndarm (Jejunum) geschaffen und der Rest vom Magen mit Duodenum kommt mit dem Duodenumende End-zu-Seit an das Jejunum. Letzteres ist notwendig für den Abfluss von Galle und Pankreas. Folge davon ist ein künstliches „Malabsorptionssyndrom“ bzw. eine verminderte Aufspaltungsfähigkeit und Aufnahmefähigkeit, weil die Magen und Duodenumfunktion ausfallen. Damit treten aber andere Probleme auf, z.B. das ein Dumping-Syndrom auftreten kann. Zuckerhaltiges können die Leute kaum noch essen, z.B. Obst (Durchfall). Auch Milchprodukte sind nicht gut, usw. Das heißt, dass die Patienten lebenslang mit Vit. B1, B6, B12, Folsäure und Spurenelementen substitutiert werden müssen, will man sie vor Schäden und Folgeerkrankungen bewahren. Beim Magenband ist es nicht ganz so schlimm, aber auch hier muss substituiert werden. Wer das vorher nicht weiß, könnte hinterher ein böses Erwachen finden. Man kann eben nicht so weiteressen wie bisher bloß weniger, auch wenn ich das häufig so irgendwo lese oder höre von Patienten. Sicherlich mag diese Art von Therapie eine Ultima ratio sein für extrem Adipöse mit Therapiewunsch und dafür ist es auch ok. Aber zunehmend erlebe ich Patienten, die danach fragen, wie andere nach Botox oder Lifting und noch nichtmal versucht haben, Wasser statt 2 Liter Cola und Fanta am Tag zu trinken und die selbst zur Kaufhalle gegenüber mit Auto fahren.

Die Chirurgie ist das eine. Die Innere Medizin das andere. Am wichtigsten ist aber, dass die Adipositas-Patienten in ein Gesamtkonzept eingebunden werden und nicht nach der OP in ein Loch von Do-it-yourself fallen. Es benötigt Ernährungsberatung, psychologische Betreuung (Stichwort Suchtverhalten, Essen als Liebesersatz, Tröster, Frust,…) und eine qualifizierte Sportmedizinische und physiotherapeutische Begleitung um die Muskeln zu trainieren, die stark belasteten Gelenke zu schonen, die kardiovaskulären Risiken zu beachten etc…. Stichwort Muskel: Häufig bewegen sich gerade die Menschen über 150 kg sehr wenig. Manche können kaum noch stehen, weil ihnen die Kraft fehlt, ihr Gewicht auf die eigenen Füße zu stellen bzw. sie gehen nur kurze Strecken, weil dann einfach Erschöpfung eintritt.

Neben Euren Meinungen wäre hier eine Gelegenheit auf Angebote mit einem Gesamtkonzept hinzuweisen wie sie Spezialkliniken oder Netzwerke anbieten, wenn ihr davon wisst…





„Supersize me!“ zum zweiten

27 02 2008

Die besten Reportagen etc. bringt das Fernsehen erst, wenn der Großteil der deutschen Bevölkerung seelig in den Kissen schnarcht oder TV Total guckt. Ich hatte gestern das Vergnügen, mal gaaaanz lange aufbleiben zu dürfen ohne dabei arbeiten zu müssen bzw. am nächsten Tag früh raus zu müssen. Auf N3 lief „Supersize me“ allerdings erst ab ca elf Uhr abends. Ich habe den Film bereits einmal gesehen, aber es hat mich gereizt, ihn noch einmal anzugucken. Meistens nimmt man beim zweiten Mal die Infos besser auf als beim ersten Mal. Für alle, die nicht wissen, worum es geht, eine kurze Schilderung. Der Autor Morgan Spurlock lebt normalerweise von dem Essen, was ihm seine Freundin kocht. Die ist Gesundheitsberaterin und Veganerin. Morgan selbst ist aber kein Veganer. Beide wohnen in New York und legen die meisten Wege zu Fuß zurück, so ca 7-8 km /d. Morgan beschließt den Gründen für ein immer fetteres Amerika auf die Spur zu kommen und führt einen Selbstversuch durch: einen Monat lang nur von McDonalds Menüs leben und sich nur soviel bewegen wie die meisten Amerikaner, häufig das Auto nutzen etc. Dreimal am Tag gibt es daher McIrgendwas – Menüs. Morgen bewegt sich nur noch ca 800 m am Tag und reist mit Flugzeug und Auto nach Illinois, Texas, L.A. etc., besucht Schulküchen, interviewt Menschen. Außerdem wird er regelmäßig von Ärzten gecheckt. Herausgekommen ist ein Film, der einem zeitweise die Haare zu Berge stehen lässt und bereits während des Films zu angeregten Diskussionen führt. Ich war zeitweise noch schockierter als beim ersten Ansehen des Films, zu dem es auch irgendwo in meinem Blog ein Posting geben müsste vor ca einem Jahr oder so. Aus meiner Sicht ist der Film Pflichtprogramm für alle Schulen und sollte in Wartezimmern von Krankenhäusern und Arztpraxen laufen!

Ein paar Facts gefällig?

Morgan Spurlock hat innerhalb dieses McMonats von 84 auf 95 kg zugenommen. Sein Cholesterinspiegel ist vom Normalbereich um ca 2/3 gestiegen. Seine Harnsäure-Werte sind massiv gestiegen. Das schlimmste war jedoch ein Anstieg seiner Leberwerte innerhalb von kurzer Zeit auf das Zehnfache, was einer akuten Hepatitis gleichkommt. Er war schlapp und erschöpft, müde, unausgeglichen, depressiv, litt an Schlafstörungen, entwickelte einen gelegentlichen Druck auf der Brust. Seine behandelnden Ärzte rieten ihm nach drei Wochen eindringlich dazu, das Experiment zu beenden, da sie ein akutes Leberversagen befürchteten bei den stark erhöhten Werten. Nach Ende der „McDiät“ aß Morgan wieder das Essen seiner Freundin, die eine spezielle Diät für ihn entwickelt hatte. Nach ca 8 Wochen waren seine Leberwerte wieder im Normbereich. Er brauchte 5 Monate um wieder abzunehmen. 2 kg aber hat er bis heute mehr als vorher.

Morgan nahm statt seiner benötigten 2500 kcal mehr als das doppelte zu sich. Außerdem den mehrfachen Bedarf an Fett, Proteinen, Kohlenhydraten… Dafür allerdings kaum Vitamine. Das erschreckende war: selbst im Joghurt mit Früchten steckten in der mittleren Packung bereits soviel Kalorien wie im kleinen Eis. Auch die Salate kamen auf eine ordentliche Kalorienzahl – durch paniertes Fleisch und Dressing. Ernährungsexperten berichteten, dass es früher nur eine Größe Pommes, Cola etc. gegeben hat. Heute sind es 5, wobei die frühere Größe heute lediglich die „Kindergröße“ ist. Erklär mir mal einer, wie man einen Liter Cola schaffen kann und das dreimal am Tag? Ich würde eingehen… Sie hatten einen Mann, der trank täglich 8 Liter Limonade, weil er dachte, das sei gesünder als Cola. Der muss ja permanent aufs Klo gelaufen sein, irgendwo muss das Volumen doch hin… Er war inzwischen Diabetiker und Hypertoniker, mal abgesehen von seiner Adipositas. Nach Ende der Dreharbeiten nahm McDonalds USA die Supersize Größen aus dem Programm und führten eine „GoActive“ Größe ein – die Kindergröße wurde einfach umbenannt. Außerdem gab es nach Ende der Dreharbeiten einen Erlass, dass die Nahrungsmittelhersteller nicht mehr verklagt werden können wegen Adipositas, Diabetes etc. Der Film zeigt auch, wie stark die Lobby dort ist. Die Firmen finanzieren Bildungsprogramme u.a. zur Ernährung mit. Bock und Gärtner… jaja. Bei manchen Szenen fragte ich mich, ob ich es lustig fand oder tragisch: Schulkindern wurden Bilder gezeigt. Sie kannten Ronald McDonald aber nicht ihren Präsidenten.  Amerikaner sollten vor dem Weißen Haus einfach mal den Schwur auf die Nation aufsagen. Sie schafften es nicht. Aber den superlangen Werbeslogan für den BigMac, denn konnten sie problemlos. Die 15 Dicksten Städte der USA zählen 5 „Mitglieder“ allein in Texas, dem dicksten Bundesstaat (hier wurde Morgan 5x gefragt, ob er ein Supersize Menu haben will, insgesamt aber nur 9x). Man rechnet übrigens damit, dass in 20 Jahren etwa 1/3 der US-Amerikaner Diabetes haben könnte. Die höchste McDonalds-Dichte weist übrigens Manhattan auf. Ich hab die Anzahl der Filialen vergessen, aber rein rechnerisch war es glaube ich alle 100 m. Aber New York zählt lustigerweise nicht zu den dicksten Städten.

Also ich kann nur jedem empfehlen, sich den Film einmal anzusehen. Ich verteufel das FastFood nicht, aber es sollte sich jeder überlegen, wie oft er solche Läden besucht und sich im klaren drüber sein, wie stark die Lobby und der Einfluss auf „seriöse“ Informationsgeber tatsächlich ist. Ein Salatblatt auf dem Burger macht halt noch keine Vitaminbombe draus. Letztlich ist es Eure Gesundheit, über die ihr selbst entscheidet. Ich denke, alle paar Wochen schadet es nicht. Aber mehrmals die Woche… das geht nicht gut.
Um das Experiment zu wiederholen bzw. zu überprüfen, haben die Schweden eine kleine Studie aufgelegt. Bei landarzt.wordpress.com ist ein schöner Beitrag dazu drin:

http://landarzt.wordpress.com/2008/02/14/schon-4-wochen-zu-viel-essen-schadet-der-leber/

Die Probanden brauchten aber zum Glück nur 2 x täglich ein McMenü essen. Letztlich steht am Ende das gleiche Ergebnis: Gewicht stieg an, Leberwerte auch. Damit wären die bösen Stimmen seitens der FastFood-Hersteller wohl widerlegt, die Morgan Spurlock vorgeworfen hatten, er würde betrügen.

http://gut.bmj.com/cgi/content/abstract/gut.2007.131797v1?maxtoshow=&HITS=10&hits=10&RESULTFORMAT=&author1=Stergios+Kechagias&andorexactfulltext=and&searchid=1&FIRSTINDEX=0&sortspec=relevance&resourcetype=HWCIT

Achso… da war noch was… in Bochum hat jetzt die zweite Filiale einer amerikanischen FastFood-Kette aufgemacht: Hooters. Zur Bedeutung des Namens siehe Wikipedia. Das Konzept zielt aber nicht auf Kinder und Jugendliche ab wie bei McDonalds sondern auf Männer. Zusätzlich zum eigentlich nebensächlichen Essen gibt es eine rein weibliche Kellner-Besetzung in hautengen viel zu kleinen Klamotten, die zu dümmlichen Lieder noch dümmlicher tanzen müssen. Bsp: Ententanz zu dem Text „I don’t wanna be a chicken, I don’t wanna be a duck, I just wanna be a Hooters Girl…“ Sex sells… die Mädels müssen ein Casting machen, ob sie denn auch geeignet sind, sich auf das amerikanische Niveau herunterzulassen. Dazu sind eigens amerikanische Hooters-Girls eingeflogen worden, die den deutschen Kellnerinnen die dümmlichen Tänze, das aufgesetzte amerikanische Dauergrinsen und die kreischende Stimmlage amerikanischer Ex-Teenies wie Paris Hilton beibringen sollten. Mal ehrlich: Haben wir das noch gebraucht? Die Mädels, die im Fernsehen gezeigt wurden, fanden das ganze befremdlich und ziemlich niveaulos, aber was sollten sie machen, sie brauchen das Geld. Für 6 Euro Stundenlohn halbnackt Cheerleader spielen und sich von fetten sabbernden Kerlen anglotzen lassen… Dann doch lieber als Clown im Ronald McDonald-Kostüm… Die Kellnerin degradiert zur singenden Sex-Hupfdohle. Aber die Ami-Girls findens klasse… Hauptsache hübsch und ordentlich Silikon… Seltsames Frauenbild in dieser ach so freien Nation… Ich weiß jetzt auch, warum die Amis soviel Glücklichmacher-Pillchen in sich reinwerfen. Anders kann man so nen Quatsch doch nicht ertragen. Was Wikipedia dazu noch erwähnt: In Hamburg klappte es mit der Eröffnung gleich gar nicht, in Wien hat man inzwischen wieder dicht gemacht. Hmmm, Wal Mart gings ja auch nicht besser.