Da pupsen Babys drauf

15 05 2017

Ausnahme… Assistenzarzt guckt TV mit Werbung. Pampers Werbung läuft. Aha, getestet und für gut befunden bei Hebammen-testen.de … Echt, so eine Seite gibt’s? Nie gehört. Neugier… Da gucken wir doch mal bei der denic, wer dahinter steckt hinter diesem edlen Testportal. Aha (2. Mal), eine Werbeagentur namens Bauchgefühl GmbH. Und was die für Referenzen haben… Diverse Hersteller von „Babyzubehör“ und „Verbrauchsmaterial“ für kleine Windelpupser. Krass und die Werbeagentur unterstützt auch Hebammenportale. Was für eine Bündelung von… Interessengleichheiten. Ist doch interessant, was man mit drei Klicks herausfindet. Nun ja, guter Plan. Ich mach ein Produkt. Dann nehme ich mir ne Werbeagentur und lasse die ein Testportal kreieren. Da küre ich, quatsch, die Tester des von meiner Werbeagentur geschaffenen Testportals, mein Produkt zum Besten aller Produkte, dann schreib ich das überall mit nem schicken Logo drauf und zack, es läuft. Und der Verbraucher… Ach der guckt doch sowas nicht nach…

Liebe junge Muttis, ich weiß ihr seid übermüdet und gestresst und beseelt vom Oxytocin, aber guckt ruhig mal nach, wer im Impressum steht oder auf wen solche Testportaldomains registriert sind… Als wenn da jemand meint, Konsumenten weiblichen Geschlechts kann man stets und ständig verarschen…





Die hölzernen Nüsse des Monats für den Macho des Monats

9 08 2016

… Gehen an den ARD-Sportkommentator Carsten Sostmeier.

Was sind die Hölzernen Nüsse? – Ein neuer Wanderpokal, den Assistenzarzt ins Leben ruft, den besonders hervorstechende Machos erhalten, die sich durch besondere Leistungen wie frauenfeindliche Äußerungen, antiquierte Lebensansichten und ähnliches auszeichnen, verliehen bekommen.

Wer darf sie verleihen? – Nun ja, als erstes Assistenzarzt selbst, in der Folge jeder (Frau, Mann oder andere Geschlechter), der einen würdigen Preisträger gefunden hat, muss aber in seinem Blog eine Erklärung der erbrachten Leistung des Preisträgers bringen, um es für alle nachvollziehbar zu machen.

Der erste Preisträger ist oben genannter Kommentator. Ich gönnte mir gestern Abend ein wenig Olympia auf ARD und dachte, ich höre nicht recht als eine junge Vielseitigkeitsreiterin gezeigt wurde. Der Kommentator vergriff sich in einer Tour in seinen Worten, ließ es an abschätzigen, beleidigenden und anzüglichen Bemerkungen förmlich regnen. Hätte ich an seinen Kommentatorenplatz springen können, ich hätte es getan. So hoffe ich, dass die gute Alice Schwarzer, so umstritten sie auch sein mag, ihm mal in einer Talkshow öffentlich die Leviten lesen kann.

Für Aussagen wie: „Dann wollen wir mal hören, was die Blondine dazu zu sagen hat.“ Oder „Angsthase“ oder „braunen Strich in der Hose“ und diversen anderen äußerst dämlichen, beleidigenden, diskriminierenden und frauenfeindlichen Äußerungen bei seinem Kommentar zu den deutschen Vielseitigkeitsreitern erhält Herr Carsten Sostmeier von mir die Hölzernen Nüsse verliehen.

Sehr positiv werte ich die Reaktion des Olympiateams der Reiter, die sich öffentlich kritisch äußerten und sich hinter die Reiterin Julia Krajewski stellten. Konsequenz für die ARD sollte wohl nur eines sein: Die Frage zu klären, ob man unseren Preisträger nicht einfach dalassen kann in Brasilien…





Fernseh-Kritik aus Arzt-Sicht Teil 2

22 03 2016

Offenbar schieße ich mich gerade auf die Abendserie der ARD ein… Ist keine Absicht. Aber nirgends wir so Drama mit falschen Medizininterpretationen gemacht wir hier. Glaube ich.
Heute: ein „perforiertes Magengeschwür das kurz vor dem Durchbruch steht“, ein Wunderheiler der die Patientin, der es übrigens recht gut geht, kein akutes Abdomen oder so, von der OP abhält und ein Arzt, der den Suprarenin (Adrenalin)-Pen als Mittel gegen den akuten hämorrhagischen Schock mitgibt.

Nehmen wir es auseinander, um die Dramatik zu entschärfen.
Perforiert heißt durchgebrochen. Das ist das erste.
Mit einem perforierten Magengeschwür macht man keine Yoga-Übungen und rennt nicht mehr umher, der Patient hat in der Regel ein akutes Abdomen.
Wunderheiler, der Patient von Therapie abhält… Böse böse böse, gibt es immer wieder. Ein Homöopath und ein Heilpraktiker, der was taugt, kennt seine Grenzen. Man bekämpft sich nicht, man ergänzt sich. Alle anderen Finger weg.
Einen hämorrhagischen Schock (Blutungsschock) behandelt man mit Volumengabe, Blutung stillen und bei kreislaufdepression auch mit Adrenalin, aber mit nem Pen hab ich das noch nie gesehen, steht in keinem Lehrbuch von der Arztschule.
Den Adrenalinpen nimmt man bei allergischen Schocks. Dafür bekommen ihn die Patienten, ne Schulung und Anleitung.
Und im Zweifelsfall bei bewusstlosen Patienten, insbesondere wo man die Ursache der Bewusstlosigkeit kennt, wie Blutung etc., den Ruf des Notarztes zu verweigern, wenn er erforderlich ist oder erste Hilfe, entspricht tatsächlich unterlassener Hilfeleistung… Das stimmte.
Naja, wir waren uns ja einig, dass die Produktion der Serie bessere medizinische Berater braucht…

Bloß schnell wegschalten, jetzt kommt ne Arztserie…





Fernsehkritik aus Arzt-Sicht Teil 1

8 03 2016

Gerade läuft auf ARD „Um Himmels Willen“. Für die Wenig-Gucker oder Privatfernseh-Abhängigen: das ist das mit den Nonnen und dem Bürgermeister.

Die Serie läuft schon ziemlich lange, so langsam gehen den Autoren die brauchbaren Stoffe aus. Heute Thema: junge Frau ist herzkrank und braucht Medikament gegen Herzklappenentzündung, das 140000 Euro kostet und die Kasse will nicht zahlen und für eine Studie sei sie zu krank. So weit so gut. So macht man aus einer Familienserie einen Panikfilm mit völlig fehlendem Sinn für Realität.
Als erstes fällt dem Nicht-Chirurgen ( 🙂 ) auf, dass die Betroffene keine Zeichen einer Herzerkrankung aufweist, keine dicken Beine, keine Luftnot, normale Belastungsfähigkeit, keine Lippenzyanose. Dramaturgisch sehr doof gelöst, das merkt auch der Laie, dass das eine schlechte Darstellung ist. Vielleicht ein mobiles Sauerstoffgerät, eventuell ein Rollstuhl… Das käme dem näher. Außerdem keine Medikamente, die die junge Frau nehmen muss. Und wenn sie durch akute Ereignisse gefährdet ist, wieso hat sie keinen ICD implantiert? (Für Laien: implantierter Defibrillator mit Schrittmacher). Und sie hatte kein Fieber, keinen körperlichen Verfall wie bei einer klassischen Herzklappenentzündung. Und kein Medikament wirkt nach 6 h und alles ist klar bei solch einem Krankheitsbild. Die Behandlung mit Antibiotika dauert 6 Wochen, manchmal muss eine neue Herzklappe operiert werden.
Punkt zwei: Herzklappenentzündungen behandelt man leitliniengerecht mit Antibiotika über die Vene. Keines kostet 140000 Euro. Gott sei dank. Sind es autoimmune Geschichten, gibt es auch medikamentöse Lösungen des Problems. Notfalls den Chirurgen.
Drittens: wenn es ein Medikament gibt, das zu teuer ist und regulär nicht übernommen wird, kann man einen Einzelfallantrag bei der Kasse stellen. Dabei helfen einem die behandelnden Ärzte. Oft lässt sich sowas auch über Studien an Unikliniken regeln. Wenn gar nichts geht, gibt es Stiftungen. Und zum Glück kommt es nicht so häufig in Deutschland vor, dass mal keiner für eine erfolgversprechende Therapie zahlt. Das sind die Momente wo es fies wird für unsere Patienten und wo man alles versucht. Aber das sind Ausnahmen!

Fazit: unrealistische Darstellung und unnötige Angstmacherei bei Patienten oder Angehörigen.
Vielleicht sollten die Autoren mal echte Ärzte fragen, die noch arbeiten und drauf hören, was realistisch ist oder annähernd realistisch. Auch bei banalen Serien, denn leider glauben die meisten Laien, was sie dort sehen.
Aber ist ja nicht alles schlecht… Hut ab für den Mut, in der gleichen Folge das Thema Homosexualität und katholische Nonnen in einem Atemzug zu bringen und Akzeptanz, Toleranz und Gleichberechtigung zu fordern.





Adventszeit im TV

8 12 2015

Die Zeit, in der Reporter und solche, die es werden wollen, zuhauf durchs Land streifen, merkwürdige Dinge tun und Hammer aktiv sind um die Weihnachtsvorbereitungen diverser Menschen zu unterstützen, die damit merkwürdigerweise auch noch Geld verdienen, und dabei bescheuerte Weihnachtsmannmützen aufhaben, damit selbst der letzte Zuschauer begreift, dass Dezember ist…
Lasst bitte die Mützen weg und nehmt vor der Sendung einen Betablocker, damit es für den Zuschauer erträglicher wird, ich kann nach zwei Wochen Adventszeit keine hyperventilierenden Außenreporter beim Kerzengießen oder Gesteckbinden mehr aushalten. Egal wo ich hinzappe, es ist das gleiche. Kein Wunder, dass die Leute Heiligabend erstmal Rambo oder sowas sehen wollen, die bauen schlicht ihre aufgestauten Aggressionen ab. Somit erklärt sich für mich nach über 25 Jahren Westfernsehen das weihnachtliche Fernsehprogramm…
Und wenn ihr vom öffentlichen Sender schon wohin fahrt, wo andere durch diese Darstellung kostenlose Promotion für Ihr Weihnachtsgeschäft bekommen, die sonst rein kommerziell aufgestellt sind und kein e.V. Im Namen haben, dann schreibt wenigstens hin, dass es Produktplacement ist… Das wäre wenigstens ehrlich. Jaja, ich weiß, Wirtschaft und Kultur Hand in Hand…





Unfall oder Quincke-Ödem?

20 12 2014

Oh mein Gott, ist das mutig, so ins Fernsehen zu gehen. Also eigentlich kommen die Leute mit so einer dicken Oberlippe in die Notaufnahme und haben ne allergische Reaktion oder ein Quincke-Ödem bei ACE-Hemmer-Therapie. Und ich spritze dann was und dann geht’s nach ein paar Stunden weg… aber diese Frau ist echt mutig, ob die einen Arzt hinter der Kamera stehen haben? Ich mein, kriegst ja auch schlecht weggeschminkt… Äh, was sagst du gerade… oh, ein Unfall? Wo? Wie? … Beim Schönheitschirurgen… ooops… bist du sicher?… jaaa, ist ja gut, aufgespritzt, aber echt, das sieht aus wie ein Quincke-Ödem… früher… früher war das ne Blickdiagnose… heute muss man wohl genauer hingucken. Aber was machen die Midlife-Crisis-Schauspielerinnen, wenn sie ACE-Hemmer nehmen und zum Chirurgen…





Versichert und doch keine Versorgung

30 04 2013

Ich habe am 24.4.13 einen Bericht auf ARD gesehen, der mich immer noch beschäftigt, weil ich im Alltag immer wieder so etwas erlebe. Autor ist der Journalist Ingo Blank. Dort ging es um Menschen, die Krankenkassenbeiträge nicht zahlen konnten und jetzt einen Berg von Schulden haben. Die Geschichten im Alltag sind immer die gleichen. Arbeitslosigkeit. Der Versuch sich zu befreien und was eigenes aufzubauen oder aber die „erzwungene“ Selbständigkeit als Subsubsubsub-Unternehmer. Das Einkommen reicht nicht für die Krankenkassenbeiträge. Irgendwann flogen sie raus. Dann kam die Pflicht zur Versicherung. Man trat wieder ein. Beiträge nicht gezahlt… Schulden.
Ich weiß nicht, ob ich es richtig verstanden habe, aber es hörte sich so an, dass sogar Zeiten der Nichtmitgliedschaft nach dem Rausfliegen nachgezahlt werden mussten, um wieder ein anständiges GKV-Mitglied zu sein. Aber so ganz eindeutig war es für mich nicht.

Also Schulden. Und Zinsen der Krankenkassen: 60% pro Jahr. Habe mal gelernt, dass Wucher ungesetzlich ist. Aber wo keiner Geld zum Klagen hat, ist auch kein Kläger… Nun soll ja alles besser werden, Zinsen runter. Aber Schulden bleiben. Und damit ein Riesenproblem! Die Leute, die Schulden bei der Gesetzlichen Krankenkasse haben, sind zwar versichert, aber sie kriegen so gut wie keine Leistung, selbst wenn sie jetzt regulär die Beiträge zahlen. Nur im Notfall. Und der wird geprüft, wenn sie sich beim Hausarzt vorstellen.
Wir leben in einem Land, in dem sich die Politik für ihr tolles Krankenversicherungssystem lobt. In diesem Land, zahlen Menschen Krankenkassenbeiträge und werden nur versorgt, wenn sie sich im Notfall behandeln lassen müssen. Ob es ein Notfall war, wird hinterher entschieden. Sprich: Komm mit Thoraxschmerz in die Notaufnahme oder zum hausarzt und es war kein Herzinfarkt, dann darf selbst gezahlt werden???
Chronisch Kranke, nehmen wir die Volkskrankheit Bluthochdruck, haben keine adäquate Versorgung, obwohl sie Beiträge zahlen. Erst wenn der unbehandelte Hypertonus im Lungenödem endet und eine Herzinsuffizienz bei hypertensiver Herzkrankheit dekompensiert, dann zahlt die Kasse, wenn mans genau nimmt. Dabei können wir Bluthochdruck gut behandeln. Zum Beispiel bei Politikern und Krankenkassenmitarbeitern.
Im Beitrag wird berichtet, dass die Initiativen für Migranten, die kostenfrei auch Unversicherte behandeln, inzwischen 20% dieser GKV-Verschuldeten unter ihren Patienten haben.

Erst wenn derjenige seine Schulden bezahlt hat, dann bekommt er eine normale Versorgung. Wie lange dauert es, mit einem niedrigen EInkommen z.B. 15000 Euro abzuzahlen? Länger als Schäden durch Bluthochdruck oder einen unbehandelten Diabetes entstehen?
War es nicht eigentlich mal Ziel, MEnschen aus HartzIV herauszuholen? Oder im Job zu halten? Viele hätten eine realistische Chance auf Schuldentilgung, wenn die Krankenkassen nur z.B. 8% oder vielleicht 16% Zinsen pro Jahr genommen hätten. Aber so…

Wer arm ist, stirbt früher. Ein Satz, so elementar wie die Relativitätstheorie und der Satz des Pythagoras.

Manchmal wundere ich mich, warum manche Leute mit einfachen Dingen in eine Notaufnahme kommen und Kapazitäten blockieren. Vielleicht haben sie anders keine Chance auf einen Arztkontakt.

Wie kann es sein, dass Menschen Beiträge zahlen und Schulden bei der gleichen Kasse abzahlen und trotzdem keine Versorgung bekommen solange sie Schulden abzahlen, auch wenn sie aktuell die Beiträge zahlen? Was ist daran human, sozial, demokratisch, gerecht? Entspricht das unseren Verfassungsgrundsätzen?

Es wird Zeit, dass jemand, der dadurch geschädigt wurde, irgendwo klagt. Wenn er denn die Kraft und den Mut dazu hat.

Damals, als gerade das Gesetz kam, dass man versichert sein musste und die Kassen Patienten aufnehmen mussten, da hatte ich eines Tages Dienst. In die Notaufnahme kam ein junger Mann, zwischen 20 und Mitte 20. Er hatte eine Berufsausbildung gemacht. Danach keinen Job bekommen. Jemand von einer nicht näher bezeichneten Agentur machte ihm den Vorschlag, sich selbständig zu machen. Das tat er naiverweise auch. Nachdem die initiale Förderung zu Ende war und sich das ganze nicht selbst trug, konnte er die Beiträge nicht zahlen. Er flog aus der Krankenkasse. Versuchte weiterhin, nicht auf HartzIV zu kommen und es irgendwie hinzukriegen. Einige Monate später nahm er massiv an Gewicht ab. Er fühlte sich schlecht. Und er hatte was getastet. Er wusste, dass er zum Arzt musste, hatte aber keine Versicherung und kein Geld, sich auf eigene Kosten behandeln zu lassen. Dann kam das Gesetz, er ging sofort in eine Kasse. Am Tag als er die Krankenkassenkarte erhielt, kam er zu uns in die Notaufnahme. Es war so erschütternd, als Arzt diese Geschichte zu hören und dann die bildgebenden Befunde zu sehen. Innerhalb von nicht einmal 12 h hatten wir eine komplette Diagnostik. Jeder hat sich reingehängt, sobald er den Ultraschallbefund las. Nie habe ich es je erlebt, dass wir eine elektive, nein, es war wohl nicht mehr elektiv, Diagnostik komplett von Hacken bis Nacken durchzogen in diesem Tempo. Wir verlegten ihn komplett durchmetastasiert mit einem Hodenkarzinom in die entsprechende Spezialklinik. Man tat alles für ihn. Ein paar Wochen später las ich seinen Namen in der Zeitung. Alle in der Klinik, die ihn betreut hatten, waren bestürzt. Bei rechtzeitiger Diagnostik hätte er eine Chance gehabt, Beispiele dafür gibts viele. Seinen Namen weiß ich nicht mehr, aber er ist einer von denen, an die man sich erinnert.

Ich kann diesen Irrsinn nicht verstehen. Warum kann man nicht einfach das Gleiche machen, wie bei der Rettung diverser Pleitestaaten? Es wäre mit Sicherheit nicht so teuer, wie die Milliarden, die jetzt im Griechenland- und Zypernnirvana versickern. Kostet bestimmt auch weniger als eine Elbphilharmonie, BER oder Stuttgart21. Aber hätte einen extrem charmanten Vorteil: Menschenleben retten. Einfach Schuldenschnitt, realistisch rückzahlbaren Anteil bezahlen in einem realistischen Zeitraum, volle Versicherungsleistung sobald regulär Beiträge bezahlt werden und falls das nicht geht, einen Casemanager, der alle an einen Tisch holt und eine Lösung schafft. Und die Mindestbeiträge müssten sinken, gerade für diese Einzelkämpfer-Selbständigen. Diese Menschen werden die GKV nicht über Gebühr strapazieren, die wollen und müssen arbeiten, um sich und die Familie durchzubringen und nicht auf HartzIV zu landen (wobei sie da wenigstens eine ordentliche Krankenversicherung hätten…). Wir brauchen nicht bis nach Afrika gucken, wenn wir über mangelhafte medizinische Versorgung reden. Gucken Sie einfach mal auf die Straße raus.

http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/sr/2013/krankenkassen-nachforderungen-100.html