Das Ende der Welt…

14 01 2020

„Morgen können wir nicht mehr ins Internet!“

„Hä wieso?“

„Na weil der Internet Explorer abgeschaltet wird.“

„hä?“

„Na weil doch Windows 7 abgeschaltet wird!!! Dann geht das alles nicht mehr ab morgen!!!“

„Hä? Das wird nicht abgeschaltet.“

„Doch, hat XY gesagt. Und die EDV macht krank, ausgerechnet jetzt.“

Tja Leute, erinnert Ihr euch an die Oma, die ihren Enkel anrief, „Jürgen, ich hab dat Internet jelöscht!“ … die Nichte arbeitet glaube ich bei uns…





Gefunden: Vollpfosten der Woche

29 11 2019

Nach manchen Diagnosen sucht man lange vergeblich. Die ganze Woche suchte ich nach jemandem mit der Vollpfosten-Erkrankung. Jetzt hab ich ihn gefunden: Prof Andreas Knie von der TU Berlin. In einem ziemlich arroganten Interview im Nordmagazin vom heutigen Tag zum Thema Windenergie und der Problematik der Lärmbelästigung und Schattenwurf in den zugebauten Ortschaften wurde er gefragt, was man aus seiner Sicht tun kann. Die Antwort sensationell: man soll den Leuten Geld geben, also Beteiligungen an den Betreiberfirmen. Dann hören die Leute auf zu meckern. Wahnsinn! Man kriegt als Anwohner ne Beteiligung an der Betreiberfirma und schon hört der Lärm auf!!! Wie krass… eh da regen sich die Leute so doll auf und die Lösung ist so einfach. Geld her, Lärm weg.
Ich meine wie blöd sind denn die ganzen Flughafenbetreiber…?! Wieso beteiligen die denn nicht einfach die Anwohner an den Einnahmen?! Dann wäre doch sofort der Fluglärm weg! Dann könnte man doch endlich noch ne Landebahn in Frankfurt oder München bauen.

Lieber Prof. Knie,
Ich weiß nicht, welcher Lobbyist Ihnen die Forschungskonten auffüllt oder Sie zum Golf einlädt oder ob Sie auch ohne Zuwendungen einfach so ein wenig eingeschränkt in Ihren kognitiven Entfaltungsmöglichkeiten sind, wenn es um das Thema Windkraftanlagen geht. Die Menschen in MV sind Menschen, denen die gleichen Rechte zur körperlichen Unversehrtheit zustehen wie allen anderen auch. Eine 24h Lärmbelästigung macht krank, dafür brauchen wir keine neuen Studien, die gibt es zuhauf bereits zu diversen Dezibel Zahlen. Wohnen Sie doch einfach Mal einen Monat in einem der gezeigten Dörfer wie ein Anwohner. Ich denke selbst für Ihre Arroganz wäre noch ein Eckchen frei. Probieren Sie doch mal in Ihrem Garten mit Ohrstöpseln zu sitzen beim Kaffeetrinken. Oder halten es den ganzen Tag aus, wenn im Sekundentakt Schatten über Ihr Fenster gehen, hell dunkel hell dunkel hell dunkel… nervt schon jetzt, oder? Löst Kopfschmerzen aus oder einen Epileptischen Anfall wenn man da ein Peoblem hat. Oder sammeln Sie mit dem NABU die toten Greifvögel ein, die Investoren töten lassen, um keine Naturschutzauflagen zu bekommen. Glauben Sie ehrlich, dass man uns „dummen Ossis“ mal bisserl a Bares zusteckt und dann halten wir die Klappe und leben weiter mit den Horror-Windrädern?! Probieren Sie es mal mit Bananen, hat doch 1989 auch super ausgesehen, die Ossis mit Bananen zu beglücken. Retro is ja in.
Immerhin zahlen wir in unseren höheren Strompreisen in MV ja schon die Stromtrassen für die reichen Bayern mit, die gebaut werden und von denen wir selbst nix haben.
Ich finde der NDR hat mit dem Interview mit Ihnen meine Gebühren verschwendet. Und Sie unser aller Zeit heute Abend.
Gehen Sie lieber mit Ihren Kollegen in die Labors und forschen an leiseren Anlagen oder Anlagen ohne Rotorblättern in Säulenform z.B., dann hätte die Finanzierung Ihrer Professur und der TU aus unser aller Steuergeldern wenigstens einen Sinn.





Das Kreuz wenn du gegen Grippe geimpft bist

17 11 2019

Habe mich impfen lassen gegen Influenza, oder wie es landläufig heißt: Grippeimpfung. Wie schon etliche Jahre lang. Ich hatte auch mal die echte Grippe, das war, als ich nicht geimpft war und es war nicht besonders lustig…

Und wieder fiel mir wie alle Jahre vorher auch ein, wie es immer in der Klinik war. Ein Teil ließ sich impfen, aus Überzeugung, weil auch „normale“ Mitarbeiter mal Risikofaktoren haben. Mit denen man eben nicht so gerne Grippe haben möchte, weils gefährlich wird. Dann kamen jedes Jahr die Grippewellen. Und Patienten, die damit isoliert wurden. Und die Ansage, dass vornehmlich die Leute reingehen die geimpft sind. Na… merkt es hier der ein oder andere Leser schon, was für ein Alltagswahnsinn das immer ist jedes Jahr in deutschen Kliniken? Die mit Vorerkrankungen, die Risikopatienten wären bei Grippe, lassen sich impfen. Die anderen nicht. Die geimpften mit Risiko gehen in die Isolierzimmer mit Grippepatienten und haben bei Schutzraten um 70% also ein Drittel Chance krank zu werden und zwar richtig und mit Risiko. Oder halt auch drauf zu gehen. Die gesunden und ungeimpften sind fein raus… hat auch was von Darwinismus durch die Klinikverwaltungen… es hat mich immer geärgert… und ich hatte diverse Schwestern, die besorgt kamen, weil sie wegen Rheuma Prednisolon nahmen oder wegen Morbus Crohn auf Humira eingestellt waren… was war mein Rat… was soll man zu angeordneter Gefährdung sagen… das es Schwachsinn ist… ja kann man, aber nicht den anordnenden Verwaltungschefs ins Gesicht. Ich habe den Mitarbeitern schlicht geraten, zu sagen, sie sind nicht geimpft. War natürlich schwierig, wenns über den Betriebsarzt lief, weil der die Listen an den Arbeitgeber gibt. Hatte zur Folge, dass viele dann den Betriebsarzt scheuten und zum Hausarzt gingen. Oder sich nicht mehr impfen ließen, um nicht zu den Dummen zu gehören, die in die Isozimmer müssen. Mir ist nicht klar, ob der STIKO klar ist, dass dies einer der Gründe ist, warum sich medizinisches Personal nicht so gerne impfen lässt… bzw die offiziellen Impfraten so niedrig sind… Aber ihr kennt ja den Spruch, liebe Verwaltungschefs… man wünscht niemandem was böses, aber wenn zufällig so einer die Treppe runterfällt und man steht daneben, dann winkt man höflich hinterher…

Ich bin pro Impfungen. Deshalb sag ich es gleich: Impfgegner-Kommentare werden hier nicht veröffentlicht. Das ist meine Meinungsfreiheit.





Parchim sucht Kinderärzte

20 08 2019

Wie das NDR Nordmagazin heute zum wiederholten Mal diesen Sommer vermeldete, ist die Kinderstaton der Asklepios-Klinik in Parchim immer noch geschlossen. Ärztemangel. Hoher Krankenstand hieß es erst, heute war die Rede davon, dass konzerninterne Umsetzungen nicht gelangen. Unterm Strich vermute ich (und das stellt eine Annahme dar), dass es wie überall eine Mischung aus in Rente gegangenen Kollegen, Weggängen von Ärzten woanders hin oder in die Niederlassung, fehlender rechtzeitiger Personalrekrutierung und daraus resultierender chronischer Überlastung der verbliebenen Kollegen mit entsprechendem Krankenstand war, was jetzt dazu führte, dass nicht genug Leute da sind, um die Station offen zu halten. Derzeit müssen die Kinder ins deutlich weiter entfernte Helios Klinikum Schwerin, mehr Fahrzeiten für die Notfälle, die Eltern etc. … und das, nachdem letztes Jahr schon das Krankenhaus Wolgast seine Kinderstation verlor und im Osten MVs eine riesige Versorgungslücke riss, die sich erfahrungsgemäß jetzt in der Hochsaison an der Ostseeküste besonders schmerzhaft zeigen dürfte. Jetzt wackelt also die zweite Station für Kinder in diesem Land in kurzer Zeit. Diesmal im Westen. Ursache sind nicht finanzielle Gründe und Bilanzprobleme wie in Wolgast sondern Ärztemangel. Jetzt endlich so die Meldung, will Asklepios bundesweit Stellenanzeigen schalten… Schnell ist anders. Aber typisches Verhalten für Krankenhauskonzerne wie Asklepios, Helios, KMG etc… bloß nicht zu früh offenbaren, dass irgendwo freie Stellen sind… könnte ja negativ ankommen.

Wer also Bock hat, in MV als Pädiater stationär zu arbeiten und am besten noch gleich ein oder zwei weitere Leute mitbringen will, hat derzeit eine gute Verhandlungsbasis für sein Gehalt, die Klinik steht unter Druck… und später gibt es hier oben mit Sicherheit diverse Niederlassungsmöglichkeiten. MV ist schön, sag ich als Einheimische. Wir haben demnächst kostenlose Kita-Plätze für alle, auch gute Qualität der Betreuung, MV hat eine gute Geburtenrate, hohen Freizeitwert für Sportler und Naturfans und mit Parchim eine Stadt mit guter Anbindung an HH und die A24. Und noch gute Immobilienpreise im ländlichen Raum, also das Pony für die Tochter findet auch Platz… also liebe Kollegen Pädiater, auf nach MV, Ihr werdet erwartet in Parchim!

Und wer will, darf diesen Beitrag teilen, auf dass sich Pädiater finden und Eltern und Kinder in der Region Parchim wiede besser versorgt sind.





Sport in MFA-Ausbildung – zwischen Witz und Sinnlosigkeit

19 08 2019

Unsere Azubinen bzw. Umschülerinnen zur MFA (geht wahlweise auch männlich und divers) erzählen regelmäßig von ihrer Berufsschule. Ich bin ja im Grundsatz ein neugieriger Mensch und frage auch gerne nach bzw. aus. Nachdem wir neulich einen katastrophalen Muskelkater im Team begrüßen durften, der aus der Berufsschule einfach mitgekommen war, wurde ich neugierig, wo dieses Tierchen her stammte.
Ich weiß ja inzwischen, dass nach Lernfeldern unterrichtet wird. Diese haben aber nichts mit Sport zu tun. Der Sport dort für jungerwachsene und nicht mehr ganz so junge Umschüler läuft wie in der Schule ab. Der Sportlehrer bekommt sein Stundenhonorar dafür, dass er die Leute Runden laufen lässt. Wenig Vorbereitung, wenig Arbeit, gute Kosten-Nutzen-Relation für ihn. Wenig Sinn für die Azubis und Umschüler. Ähnlich wie in der Schule, sinnloses rumstehen und warten auf den Weitsprung oder redundantes Runden laufen. Klar, es spricht nichts gegen Kondition. Aber ehrlich… macht sie das zu besseren MFA?! Nein. Was würde Ihnen im Alltag helfen? Rückensport!!!! Rückenschule, Yoga und Progressive Muskelrelaxation oder Qigong zum Stressabbau! Das wäre mal ein sinnvoller Sportunterricht. Super Haltemuskulatur, weniger Rücken- und Nackenprobleme nach Bildschirmarbeit, kurze Entspannungs und Dehnungsübungen für die Mittagspause. Rückengerechtes Arbeiten. Spaß an Bewegung ohne Frustration. Besser durch den Berufsalltag! Und gibt es das? Nein… obwohl die gleiche Schule jedes Jahr Physiotherapeuten ausbildet. Obwohl sie es besser wissen müssten. Obwohl die Sinnlosigkeit von Weitsprung und Rundenlaufen für den Alltag einer MFA einen geradezu anspringt. Obwohl sie die passenden Lehrer hätten. Sie hätten als Berufsschule eine Chance, es sinnvoll und besser zu machen für jeden einzelnen Jahrgang und damit wenigstens nachzuholen, was der völlig degenerierte deutsche Sportunterricht nicht schafft. Und sie lassen sie verpuffen, damit irgendein gerade fertig gewordener Sportstudent ohne Stelle Zeiten stoppen kann und billig ist für die Schule. Wirklich kaum zu glauben… Sie bilden die Physios aus, die dann nachher den MFA den Rücken behandeln müssen, anstatt dass sie gleich grundsätzlich (an allen Berufsschulen !) statt Runden laufen Rückensport und rückengerechtes Arbeiten einführen…
… und das kann ein Hausarzt, der täglich wegen „Rücken“ krank schreibt, nicht verstehen.
Zu Fridays for Future müssten wir jetzt eigentlich Rückensport for Future starten, damit wir als Ärzte und Ausbildende und auch als spätere Kostenträger wie Krankenkasse und Rentenkassen etwas ändern und die Welt einen Hauch besser machen für uns.





Hölzerne Nüsse im August

19 08 2019

Die hölzernen Nüsse sind wieder da… offenbar mein Lieblingsthema geworden in diesem Blog. Da ich kaum Zeit habe zu schreiben, muss mich derzeit ein Thema ziemlich reizen, dass ich die Minuten abknapse…

Die Hölzernen Nüsse im August gehen an die Agentur Spotlight UK, die den Weihnachtswerbespot für Milka drehen sollen.

https://www.rtl.de/cms/no-red-hair-milka-will-keine-rothaarigen-oder-dicken-kinder-fuer-werbung-4387112.html

Beispielhaft der Link zum RTL Beitrag, alternative auch diverse Zeitungen wie Focus etc. Öffentlich erstmal hingewiesen auf diese absurde Casting-Ausschreibung hatte die Schauspielerin Helen Raw und damit bereits Twitternutzer aufgerüttelt. Kritikpunkt sind die Formulierungen, mit denen die Kriterien für das Casting festgemacht werden.

Spotlight UK schrieben ein Casting aus für Kinder, genauer gesagt, Mädchen unter 11 Jahren. Mit dem Satz „auf keinen Fall in der Pubertät“ kann ich nicht so recht was anfangen… woran machen die das denn fest?! Medizinisch an Dingen wie Entwicklung sekundärer Geschlechtsmerkmale wie Schambehaarung oder das durchlaufen der Tanner-Stadien der weiblichen Brustentwicklung. Seit wann werden solche Körperstellen in Weihnachstwerbespots für Schokoladenprodukte hauptamtlich gefilmt?! Was soll das für ein Spot werden?!

Weitere Forderungen:
„süß, warmherzig, freundlich“ und „klein aber anmutig, zerbrechlich aber elegant“ und „sie muss sehr erfahren sein, eine brilliante Schauspielerin“ – da fragt man sich wirklich, ob die Kind oder erwachsene Frau suchen und was jemanden dazu treibt, sowas in einen Text für ein Kindercasting zu schreiben…

Außerdem darf das Mädchen nicht rothaarig sein. Und das in einem Land, in dem die Einheimischen stolz auf die keltischen Wurzel sind und sich zudem ein gewisser Teil auch mit Wikinger-Genen durch die Lande bewegt. Beide Völker weisen überdurchschnittlich viele Rothaarige auf. Wieso soll Schokolade schlechter schmecken, wenn sie von einem rothaarigen Mädchen mit Sommersprossen angepriesen wird?! Kommen da die künstlichem Vanillearomen aus der Milka so durch, oder was?!

Ach so, und weil es ein Castung für Schokoladenwerbung ist, darf das Kind auch nicht dick sein… mal ehrlich, seit wann macht Schokolade schlank?! Hab ich da was verpasst?! Glaubt ihr echt, mir schmeckt Schokolade besser, wenn so ein kleines dürres Mädchen mit latenter Essstörung oder aber gesundheitlichen Hintergründen, die zur Entwicklungsverzögerung oder Gedeihstörungen führen, im Dezember ne Tafel Milka in die Kamera hält?!

Echt mal… mir gefällt auch der dicke Weihnachtsmann oder ein kleiner kräftiger rothaariger Lausejunge mit Schalk im Nacken, der mir überzeugend klar macht, dass er auf schoko steht…

Also wenn’s denn ein kleines, zartes, anmutiges, dürres, nicht rothaariges vorpubertäres Mädchen sein soll, dann gibt es südlich von Europa einen ganzen riesigen Kontinent, auf dem hunderttausende kleine sehr dürre, zerbrechliche, nicht rothaarige Mädchen zwischen 9 und 11 Jahren wohnen, die mit Sicherheit überwiegend süß, warmherzig und freundlich sind. Und statt als Milkaproduzent diesen britischen diskriminierenden und sexistischen Volldeppen Geld in den Rachen zu schleudern, solltet ihr für das ganze Geld zum Herstellungspreis Milka Schokolade kaufen und den Firmenflieger vollpacken und als Weihnachtsspot ein simples Handyvideo zeigen, wie ihr in Kinderheimen und Schulen des ärmsten Kontinents an kleine dürre, unterernährte, nicht rothaarige Mädchen in Mosambik, Angola, Swaziland, Südafrika, Kongo (oder in Euren Zulieferländern, wo es heißt Arbeit statt Schule…) usw. zu Weihnachten eure Milka verteilt und mal ein paar Kalorien auf die Hüften und ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Das wäre überzeugender als eine essgestörte britische Elfjährige, die sich aus Angst vor Pubertät mit beginnenden weiblichen Rundungen (und das heißt nicht fett zu sein, Mädels!) kaputthungert und mit halonierten Augen eine Tafel Milka in die Kamera hält, die sie aus Angst davor, ein Gramm zuzunehmen nie essen würde…

Hölzerne Nüsse für Spotlight UK und ein Vorschlag an Milka, wie man mit dem Werbeetat tatsächlich was Echtes schaffen könnte: ein ehrliches Lächeln bei den gefilmten Kindern und beim Zuschauer bzw. Käufer.





Die hölzernen Nüsse gehen an…

24 04 2019

Sie sind wieder da: die hölzernen Nüsse sind zurück. Eingeweihte wissen Bescheid – für besonders sexistische Leistungen und geistige Blindgänger gibt es die hölzernen Nüsse.

Nach dem ich soeben auf NDR „Extra3 Der reale Wahnsinn XXL“ gesehen habe (Sendung vom 24.4.19) geht ein Applaus an die Journalisten für das Interview mit der Landrätin des Landkreises Schmalkalden-Meiningen. Eben dieser Landrätin des Landkreises Schmalkalden -Meiningen und der Marketingabteilung verleihe ich hiermit die Hölzernen Nüsse! Verdient haben sie sich den Preis mit der Sexualisierung von Volleyballerinnen. Denen haben sie auf den Hintern die Internetseite prachtregion.de drucken lassen und im Logo noch schön die Hügelchen eingearbeitet. Die Volleyballerinnen sind vom Geld des Sponsorings abhängig, ohne Geld kein Sport in der Liga. Somit nutzt das Marketing die Mädels aus, sich so eine Schwachsinnsadresse auf die Hosen bzw. Arschbacken drucken zu lassen. Ich wundere mich, dass sie es nicht auch quer über der Brust haben. Aber kommt bestimmt noch. Die Frau Landrätin stellt sich im Interview auch noch hin und findet es gut… ich würde gerne mal wissen, ob sie bei ihrer Arbeit wie Bändchen durchschneiden oder so gerne auf ihrer Kehrseite prachtregion.de stehen haben möchte… Die Frage welche Botschaft die Sportlerinnen für junge Mädchen im Sport vermitteln sollen, verweigerte sie zu beantworten, sie fand es eine Provokation. Ich finde, sie sollte mal reflektieren, warum sie es provokant empfunden hat.
Zudem wage ich zu behaupten, dass es vielleicht erst die Idee mit der Werbefläche gab und dann die Domain… aber ich irre mich bestimmt.
Liebe Frau Landrätin, hiermit verleihe ich Ihnen und dem Marketing Ihrer Region Schmalkalden Meiningen die Hölzernen Nüsse für die bescheuerte Idee, Sportlerinnen für sexualisierende Werbung zu benutzen und das als Frau… und für Ihre Ansichten weit ab vom normalen im Interview mit der NDR Journalistin.