Adventszeit im TV

8 12 2015

Die Zeit, in der Reporter und solche, die es werden wollen, zuhauf durchs Land streifen, merkwürdige Dinge tun und Hammer aktiv sind um die Weihnachtsvorbereitungen diverser Menschen zu unterstützen, die damit merkwürdigerweise auch noch Geld verdienen, und dabei bescheuerte Weihnachtsmannmützen aufhaben, damit selbst der letzte Zuschauer begreift, dass Dezember ist…
Lasst bitte die Mützen weg und nehmt vor der Sendung einen Betablocker, damit es für den Zuschauer erträglicher wird, ich kann nach zwei Wochen Adventszeit keine hyperventilierenden Außenreporter beim Kerzengießen oder Gesteckbinden mehr aushalten. Egal wo ich hinzappe, es ist das gleiche. Kein Wunder, dass die Leute Heiligabend erstmal Rambo oder sowas sehen wollen, die bauen schlicht ihre aufgestauten Aggressionen ab. Somit erklärt sich für mich nach über 25 Jahren Westfernsehen das weihnachtliche Fernsehprogramm…
Und wenn ihr vom öffentlichen Sender schon wohin fahrt, wo andere durch diese Darstellung kostenlose Promotion für Ihr Weihnachtsgeschäft bekommen, die sonst rein kommerziell aufgestellt sind und kein e.V. Im Namen haben, dann schreibt wenigstens hin, dass es Produktplacement ist… Das wäre wenigstens ehrlich. Jaja, ich weiß, Wirtschaft und Kultur Hand in Hand…





Die erste von uns

13 11 2015

Dorothea Christiane Erxleben war die erste promovierte deutsche Ärztin. Heute jährt sich ihr Geburtstag zum 300. Mal. Selbst Google war es ein Bildchen im Logo wert. Sehr aufmerksam.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Dorothea_Christiane_Erxleben

Liebe Kolleginnen, egal wie lange es dauert – und ich spreche aus persönlicher Erfahrung… – lasst es euch nicht nehmen, wenn ihr promovieren wollt, das auch zu tun und niemals aufzugeben. Und wenn ihr es macht, wenn die Kinder etwas größer sind oder aus dem Haus. Sollte es euer Wunsch sein, dann verfolgt ihn und lasst euch von euren Oberärzten und Chefs nicht einreden, dass es sowieso unmöglich ist, neben Beruf und Familie auch noch sowas zu tun oder das Frauen sich doch lieber den Kindern widmen sollten und sie nicht vernachlässigen, statt höhere Positionen in deutschen Kliniken oder akademische Qualifikationen anzustreben, die sie vielleicht noch berechtigen, langfristig an Unis zu bleiben oder später zu habilitieren. Zieht es durch, Mädels, ihr schafft es auch gegen Widerstände und wenn ihr promovieren wollt, lasst euch euren persönlichen Wunsch von niemandem nehmen.





Therapiefreiheit adieu

29 09 2015

Mal wieder hat es der gemeinsame Bundesausschuss (GBA) es geschafft, eines der Grundrechte eines jeden Arztes mit Füßen zu treten: Therapiefreiheit.
Das ist nichts Neues. Leider.
Dem GBA ist es egal.
Für den GBA und die Krankenkassen zählt nur, dass die Therapie möglichst billig ist. Was an Folgekosten später kommt, ist ihnen egal. Kann man nur auf Omas Weisheit verweisen: wer billig kauft, zahlt doppelt….

Als exemplarisches Beispiel nehmen wir mal, weil ich Internist bin, die Diabetestherapie. In den letzten Jahren kamen etliche neue Medikamente auf den Markt. Und sie verschwanden wieder. Nicht weil sie schädlich waren, dafür gab es bisher keinen Beleg. Nein, sie brachten in den Augen des GBA keinen Zusatznutzen. Ok, man muss zugeben, dass einige Hersteller sich mit den Studien etwas dämlich angestellt haben und das war natürlich ein Zuspiel für den GBA. In anderen Ländern, in denen Diabetes ein ebenso geoßes Problem ist wie hier oder noch mehr, war das kein Problem. Merkwürdig ist auch, dass der GBA gerne mit den uralten Medikamenten vergleicht, den sulfonylharnstoffen. Würde man sie heute selbst in eine GBA Prüfung schicken – ich bin überzeugt, sie würden nicht durchkommen, wegen der Nebenwirkungen, Risikopotential und er Tatsache, dass die Leute eher am Insulin sind, was für die Kassen teurer wird. Aber die sulfonylharnstoffe werden nie in eine Prüfung kommen. Weil sie schon da sind. Neue Medikamente dagegen müssen wesentlich sicherer sein, wenn sie auf den Markt wollen und wenn die Hersteller wollen, dass sie von den Kassen bezahlt werden.
Ja und was ist denn Zusatznutzen? Das wüsste ich auch gerne… Genau wie viele meiner Kollegen.
So sind wir in der Diabetestherapie bei den neuen Medikamenten inzwischen auf teils ein bis zwei Medikamente pro Gruppe beschränkt. Man könnte meinen, da spielt Lobbyismus eine Rolle. In anderen Ländern ist das nicht so.
Jetzt trifft es ein neues Insulin, Tresiba, eines das für allem für junge Diabetiker das Leben leichter machte. Es ermöglichte flexible Zeitpunkte, wann man es spritzt, so dass viele Diabetiker beruflich besser integriert waren. Es machte weniger unterzuckerungen, was besser ist und das Risiko für Demenz und Herzinfarkt senkte. Und viele Diabetiker brauchten nur einmal am Tag ein langzeitunsulin spritzen, was sie aufgrund von Lücken bei bisherigen langzeitinsulinen manchmal nicht konnten, sondern 2x täglich ran mussten. Dazu kommen ja noch die insulingaben zum Essen. Natürlich ist es kein Insulin für alle. Man muss schon gucken dass es passt. Aber dafür lernt man als Internist seinen Job.
Aber nun ist es vorbei. Der GBA sagte wiede einmal, nö kein Zusatznutzen. Ohne auf Patientenverband und fachgesellschaft zu hören. Sitzen ja auch so viele diabetologen und Patienten im GBA… Und jetzt zahlen die Kassen nicht mehr, obwohl Medizinisch keine Bedenken bestehen bisher, die Kassen verlangte. Vom Hersteller mach es billig, der Hersteller sagte, naja, wir sind schon niedriger mit dem Preis. Die sagten, nö noch niedriger, und der Hersteller sagte, geht nicht, dann versaue ich mir weltweit den Preis, herrscht ja Marktwirtschaft, und so fehlt demnächst wieder etwas in der Therapiefreiheit. Und andere als Unternehmen stellen kein Insulin her, das ist und bleibt Marktwirtschaft und zwar global.
Mich wundert nur, dass niemand meckert, dass für rheumapatienten locker monatstherapiekosten von 2000 Euro hingenommen werden, geht ja auch an Pharmaindustrie, und für Diabetiker ein Zehntel davon schon zu viel ist. Diabetiker haben offenbar weniger Lobby, denn beide Krankheiten machen chronisch krank und nicht heilbar, nur kontrollierbar.
Wer für ärztliche Therapiefreiheit ist, kann sich gern dem Aufruf einer Zeitschrift anschließen, für das Insulin zu kämpfen. Mich nervt dieser GBA und ich hoffe, dass mal einer von denen unter seinen eigenen Entscheidungen leiden muss so wie die Patienten.
http://www.diabetologie-online.de/a/1717874





Ihr kleinen Nervtöter

29 09 2015

Wie im Beitrag zuvor beschrieben, war Assistenzarzt neulich mal wieder auf einer Fortbildung. Nun ja, ich glaube, ich habe mich schon einmal drüber aufgeregt: Kollegen die bei einer Fortbildung ewig zu spät kommen und anstatt sich still in die hintere Ecke zu stellen oder auf eine Treppe, Hocker, Fußboden zu setzen, drängeln sie lautstark durch die Reihen, alles steht auf, damit Herr oder Frau XY-Zuspätkommer durch kann. Alles steht auf, Geschurre, Gemurmel, hintere Reihe “Ich kann nix sehen”, vordere Reihe “Eh, pass mit der Tasche auf”, Referent gestört. Oder sie fragen laut nach, ob man nicht durchrutschen kann und seinen guten Platz (gute Sicht, Platz für die Beine, die Tasche, netter Nachbar) aufgeben, damit Madame oder Monsieur sich platzieren können, wo es ihnen beliebt und wann es ihnen beliebt. Liebe Madames und Monsieurs XY-Zuspätkommer: IHR SEID NERVTÖTER!!! Stellt euch den Wecker früher oder hört im Foyer 10 min eher auf zu quatschen, damit ihr nicht zu spät in den Saal kommt oder aber haltet die Klappe, seid still und setzt oder stellt euch still irgendwo hin, wo ihr niemanden stört und wartet bis zur Diskussion nach dem Vortrag und Referentenwechsel, dann stört es weder Publikum noch Referent.
Liebe Referenten: Ich finde die von Euch gut, die Madame und Monsieur XY-Zuspätkommer persönlich begrüßt und ihnen bei Beginn der Lärmphase mit “Ach können sie mal…” einen Platz in der ersten Reihe anbietet und sie persönlich begrüßt mit den Worten “Ach, wie schön Herr Kollege, dass sie auch die Zeit gefunden haben, heute hierher zu kommen! Hier vorne ist noch genug Platz frei, vielleicht neben Prof. ABC, dem Schirmherr der Veranstaltung?” – Das ist cool, weils alle anderen amüsiert… und vielleicht die Kollegen erzieht…





Moderne (Buch-)Zeiten

29 09 2015

Assistenzarzt war neulich zur Fortbildung in der großen Stadt. Und weil dort ein großer Buchladen mit Fachbüchern immer schon war, dachte Assistenzarzt: gehen wir mal hin nach der Veranstaltung und gucken mal alle Bücher durch, so wie früher! Das waren Zeiten, wo man alle Bücher live vergleichen konnte. Ein Paradies…
Gesagt, getan. Aber die Schwierigkeiten fingen schon an, als Assistenzarzt die große Medizinbuchabteilung suchte… da wo sie früher war, da war sie nicht. Also weiter gesucht… ganz hinten, hinter all den Kalendern, Geschenken, Weltbessermachen-Büchern und so da stand oben dran “Medizin”. Die einst so 18 m Gesamtlänge Medizinbücher für alle “Altersgruppen” war zusammengeschrumpft auf 4 m. Innere Medizin eine halbe Regalreihe. “Herold”, das Standardbuch, nicht vorhanden. Facharztprüfungsbücher, nicht vorhanden. Eigentlich standen da nur ein paar Bücher, mit denen kaum jemand arbeitet, zu alt, zu unpraktisch. Da kam dann noch ein Kollege vorbei. Der traute sich, die Verkäuferin zu fragen, wo all die Bücher geblieben sind. Ob die Studenten denn nicht bald kämen, weil doch das Semester losgeht und die brauchen die Bücher doch gleich und sofort. Und ob man nicht mal hier und mal da schmökern kann, um sich eines mitzunehmen. Nein, war die Antwort. Die Studenten würden alle online bestellen und die meisten Ärzte auch. Oder eben im Laden bei ihr bestellen. Hmmm, sagten da der Kollege und Assistenzarzt. Bestellen können wir auch… angucken und kaufen wollten wir. Und zwar mehr als eins. Aber wo kein Angebot, da kein Käufer. Naja, wir könnten doch bei ihr bestellen und dann in den Laden kommen und das abholen, dann kaufen wir ja auch im Laden. Macht wenig Sinn… extra nochmal in die große Stadt fahren… Benzingeld, Parkgebühren, Zeit… Soviel zur Förderung der lokalen Buchläden. Wenn keiner Bücher anbietet, kann keiner kaufen, dann bestellen die Leute mehr im Internet und es kommen noch weniger in den Laden. Klar, aus nem Medizinbuch kann man kein Event machen wie aus einem Krimi oder Kinderbuch. Heute Lesung “Herold, Innere Medizin”: “Ich beginne mit einem Auszug aus Kapitel 10… die Pneumonie. Definition…” Kommt irgendwie uncool, wenn ich das als Dinosaurier mal so nennen darf. Früher haben die einen wahnsinnigen Umsatz mit uns Studenten gemacht dort. 100 mal das gleiche Buch verkauft. Heute kann man nicht mal mehr vor Ort reingucken, weil die Dauerbrenner nicht mal mehr im Laden sind. Selbst wenn man kaufen will, man kann es nicht mehr tun, weil sie einen nicht lassen. Naja, hab ich wenigstens nen Kalender für 2,99 mitgenommen statt Fachbuch für 79,99 und 59 Euro. Sie hätten es anders haben können. Sie wollten wohl nicht. Moderne Zeiten halt. Irgendwie anders.





Der Strom

27 09 2015

Der Strom, er reißt nicht ab. 2/3 sind junge Männer, der Rest Frauen und Kinder. Geflohen vor Krieg, Gewalt, Armut. Ins gelobte Land oder auf dem Weg dorthin. Hierher oder nach Skandinavien. Geboren irgendwie alle am 1.1., was seltsam ist. Und viele ohne Papiere. Wieviele Syrer dabei sind, keine Ahnung.
Ich würde auch nicht im Krieg leben wollen oder überleben müssen. Ich würde meinen Kindern auch ein Leben in Sicherheit, Frieden und mit Chancen auf Ausbildung geben wollen.
Doch ich frage mich, wie wir als Gesellschaft diese Aufgabe bewältigen werden. Diese Aufgabe sind viele Aufgaben. Und jede von ihnen ist eine Herausforderung.

Was das medizinische angeht… Sind die großen Herausforderungen bereits da. Ein unterbesetzter öffentlicher Gesundheitsdienst soll Zehntausende Antragsteller erstuntersuchen, in Aufnahmelagern sind Tausende unregistriert, die diese erstuntersuchung noch nicht hatten, etwa 3 Wochen darauf warten müssen. Werden sie bis dahin krank, was geschieht mit Ihnen? Derzeit haben große Kliniken wie etwa Unikliniken eilig zusammengestellte Teams in die Lager geschickt, damit kranke Erwachsene und Kinder vor Ort behandelt werden können und der Ausbruch von Epidemien verhindert wird. Notaufnahmen in allen Städten haben vermehrt registrierte und unregistrierte Asylsuchende oder Durchreisende. Niemand weiß, wer bei den unregistrierten die Kosten trägt und doch halten alle zusammen und man merkt die Anteilnahme im Personal und Hilfsbereitschaft in kleinen Gesten. Es sind Schwangere dabei, die einfach nur wissen wollen, ob ihr Kind noch lebt, das bringt auch viele von uns zum schlucken bevor man weitermachen muss. Und es sind so viele junge Frauen dabei, die wissen wollen, ob sie schwanger sind. Man möchte nicht wissen, was ihnen möglicherweise widerfahren ist und wElchen Preis sie für ihre Flucht möglicherweise bezahlt haben.
Wir werden zudem jetzt Zehntausende haben, die Impfungen brauchen und präventive Medizin, Screenings auf TBC und Diabetes, Diagnostik von posttraumatischen belastungsstörungen und Depressionen und dann auch die Therapie.

Ach ja, und wir müssen den vielen freiwilligen Helfern sagen, dass sie gucken, ob sie alle Impfungen haben. Ich fürchte, es wird viele geben, die Jahre ihren impfausweis nicht kontrolliert haben. Wichtig sind Tetanus, Diphterie, pertussis, Polio und Masern-Impfung (jeder sollte 2 Impfungen erhalten haben) und Hepatitis A und B, gerade wer eventuell auch mal Ersthelfer ist. Abwehrgeschwächte sollten große Menschenmassen wie Unterkünfte meiden und ihre helfenden Aktivitäten auf andere Bereiche orientieren. Wenn ihr spenden wollt, dann denkt auch an so Dinge wie Desinfektionsmittel für die Hände, gerade bei Massenunterkünften ist das sinnvoll. Es gibt noch viele weitere Dinge, aber das würde hier den Rahmen sprengen…

Es sind anstrengende Zeiten, die auf uns zukommen werden. Ich hoffe, wir haben die Kraft sie zu meistern und ich hoffe, die Politik ist intelligent genug, Probleme vernünftig und im humanistischen Sinn zu lösen ohne die Bevölkerung zu spalten.





Hausarzt-Suche

25 09 2015

Wie lange braucht ein Internist aus der Klinik um für einen jungen Patienten ohne Hausarzt eine solchen zu finden und ihn anzumelden in einer Praxis in einer durchschnittlichen Stadt in MV?!

35 min.

2 min Abfrage bei der kassenärztlichen Vereinigung, welche Praxen es gibt.
30 min Anwählversuche und Telefonate bis ich eine Praxis habe, die mich zum Arzt durchstellt und wo ich nicht minutenlang von der Sprechstundenhilfe höflich abgewimmelt werde. Hatte schon gedacht, ich rufe gleich die KV an und frage, wer überhaupt noch Patienten annimmt.
5 min um Kollegen zu überzeugen, den Patienten anzunehmen.

So, und jetzt sei erwähnt, dass das die leichte Variante war. Es ist Stadt gewesen, nicht Land. Ich bin Klinikarzt und lasse mich nicht so schnell abwimmeln und erinnere auch mal an den Versorgungsauftrag. Nun dürft ihr schätzen wie es Patienten geht, die selbst hingehen und fragen, wenn sie aus der Klinik kommen. Ich kenne jemanden, der chronisch krank ist und monatelang nur vertretungsweise von örtlichen Praxen Rezepte bekam und immer weitergeschickt wurde bis er schließlich das nächste Mal in der Notaufnahme war. Da hab ich dann Kontakte spielen lassen, die ich an seinem Wohnort noch hatte, und konnte den Kollegen überzeugen. Und dann rechnet jetzt nochmal Landregion dazu. Wobei ich sagen muss, die Landärzte nehmen trotzdem oft an, obwohl sie voll sind, weil man da zusammenhält. In der Stadt gibt es ja immer noch die anderen, wo man die Leute hinschicken kann, wem die Praxis voll ist. Die Schlüssel für die Berechnungen können nicht stimmen und sie vergessen immer, dass Städte den Umkreis mitversorgen und das zählen sie nicht. Mal nachrechnen KV und die Flüchtlinge jetzt dazu rechnen und die alle mit Zweitwohnsitz und die touris im Sommer. Bis dahin gibt es erstmal weiterhin die Karawane der suchenden jungen Leute oder Zugezogenen nach einem Hausarzt, der noch Patienten annimmt. Eine Art, die auf die Rote Liste der vom Aussterben bedrohten Arten gehört.








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